Trennung von Freundin die Borderline Erkrankung hat

  • Hallo!


    Ich war nun Ca. 1 Jahr mit meiner Freundin zusammen Sie 37 ich 43. Der Anfang war wirklich ein Traum. Sie machte auch extrem viel Kraftsport das viel mir sofort auf, obwohl sie kaum laufen konnte machte Sie am nächsten Tag weiter. Die sagte immer Der Sport macht sie stark.

    Als wir immer näher kamen , machte Sie immer so jede Woche Schluss mit der Begründung Sie ist nicht gut für mich. Dann aber wieder ich bin ihr Traummann soviele Gefühle hatte sie noch nie usw. Dann fing Sie an mich zu kontrollieren WhatsApp usw da ich eine andere hätte. Was nicht stimmte. Als sie mal was getrunken hatte erklärte sie mir


    Ich versuchte zu reden und sagte ihr wir schaffen das. Dann kam auf einmal mind. 1 mal die Woche sie kann nicht mehr ich soll auf ihre Kinder aufpassen


    Irgendwann erklärte Sie mir das sie im Krankenhaus war in einer Nervenklinik aber Sie will nie mehr dorthin und keine Tabletten nehmen. Dann hat das XXX angefangen und ich wollte ihr immer helfen. Dann sagte ich lass uns zusammen ziehen dann hast keine Innereleere mehr, bist nicht mehr traurig und du siehst mich immer. Dann habe ich umgebaut wie sie es wollte.Am Tage als sie mit ihren Kindern einziehen sollte ist sie zu ihrem neuen Freund 22 Jahre eingezogen. Ich versuchte sie an diesem Tag mehrmals zu erreichen was aber nicht gelang. Am Abend hat sie mich angerufen und gesagt sie habe ihren Traummann endlich gefunden und sie wohnt ab sofort bei ihm. Alle Worte die sie über ihn sagte , schrieb und sagte sie noch ein paar Tage zuvor zu mir. Vor kurzem hat ihre Mutter mich angerufen und erklärt ihre Tochte hat die Borderline Erkrankung und sie war schon 3 mal im KH.

    So was soll ich nun tun? Sie in Ruhe lassen da ich ihr nicht wehtun will bzw die Krankheit verschlimmern oder um Sie kämpfen oder ist das eh Chancen los

    Wäre nett wenn ihr mich aufklärt

    Glg Harry



    Edit by MadamePanda: Methodennennung entfernt + Spoiler gesetzt.

  • So was soll ich nun tun?

    Das, was du für richtig hältst!

    Wenn du sie liebst und der Meinung bist, das es die richtige Frau an deiner Seite ist, kämpfe.

    Doch wenn du dir unsicher bist, würde ich auf Abstand gehen. Wir "kennen" sie nur aus deinen Beschreibungen und jede Medaille hat bekanntlich 2 Seiten.

    Was mich sehr verwundert, gar Sorgen macht, ist der Satz von dir, das du auf ihre Kinder aufpassen sollst, während sie sich umbringt. Jeder kann und darf schwierige Phasen haben, ganz klar, aber finde ich das eine 37Jährige Mutter in Stande sein sollte, so etwas nicht zu äußern und sich Hilfe zu suchen. Da hört auch mein Verständnis auf. Letzt endlich liegt es an dir und deinen Gefühlen.


    Tut mir leid dir das von mir aus zu sagen. Ist immer schwer andere Beziehungen von wenigen Sätzen zu beurteilen. generell kann es ein Außenstehender kaum tun können.





  • Edit by MadamePanda: Methodennennung entfernt + Spoiler gesetzt. Bitte keine SVV- und Suizidmethoden nennen.

  • Harry43 schrieb:

    Danke Einmal wollte Sie das ich ihr helfe xxx 


    Wäre sicher besser gewesen hätte von Anfang gewusst was Sie hat , aber ich finde es zu verschweigen ist der falsche Weg

    Und wie hast du auf diese Aufforderung reagiert? =O


    Edit by NoName: Methodennennung entfernt, Spoiler gesetzt

    Bitte keine Svv- und Suizidmethoden nennen.

  • Ihr erklärt das ich sie liebe und es nichts bringt und wenn sie sowas tun will sie mich nicht reinziehen soll. Sowie ihre Kinder haben einen leiblichen Vater und Opa und Oma wo sie bleiben können aber doch nicht bei mir

  • Hallo, Harry43

    Eine blöde Situation, in der du dich da befindest. Tut mir sehr leid.

    Für mich springen hier klar vorrangig die Kinder in´s Auge, ich entschuldige mich also gleich im Vorhinein wenn für dich keine Tipps dabei sind:frieden:


    Ich als Borderliner UND alleinerziehende Mutter (sie ist 5), die nach der Scheidung wieder in einer Partnerschaft lebt, sehe das so:

    Für mich selbst hätte ich mit den Selbstmord-Drohungen, SSV, usw auch nicht aufgehört. Als ich schwanger wurde, tat ich alles erdenklich mögliche, um meiner Tochter meine eigenen Kindheit zu ersparen. Ich brachte nie die Motivation auf für mich selbst etwas zu ändern, aber hier ging es um mein Kind, für das ich mühelos die Erdumlaufbahn ändern würde. Ihre Existenz reicht mir als Motivation um auch in einem akuten Schub nicht mehr auszuzucken und verbal oder körperlich um mich zu schlagen, sondern zumindest ruhig sitzen bleiben zu können während der Sturm in mir tobt. Aus unzähligen Erfahrungen kenne ich den Unterschied zwischen einer tobenden und einer introvertiert-depressiven Mutter und ich kann dir versichern dass Zweiteres dem Kind/den Kindern einige Traumen erspart. Und aus meinen Erfahrungen als BL-Mutter kann ich das nur bestätigen, wenn ich sehe wie meine Kleine auf BL vs Depri reagiert.

    Dann kam auf einmal mind. 1 mal die Woche sie kann nicht mehr ich soll auf ihre Kinder aufpassen

    Kann es sein dass es hier um deine Akzeptanz der Kinder gegenüber geht- wenn auch aus der Sicht deiner Freundin?

    Wenn es akut ist und ich mal raus muss, habe ich für die Vormittage eine Babysitterin die ich auch spontan anrufen kann, oder am Nm meinen Partner, der mittlerweile auch schon ohne mich meine Kleine hütet. Allein die Möglichkeit zu haben, erleichtert mir den Alltag. Vlt könnte dieser Vorschlag auch bei ihr helfen?


    Ich sehe es in einer Beziehung als meine Pflicht ihn über meine Phasen und Stimmungen zu informieren, und -ganz wichtig- auch über meine Beweggründe! Damit weiß er immer wie´s ganz tief drin aussieht, ein Update sozusagen, und wenn ich dann einen Absturz habe, hat er 2 Möglichkeiten zu reagieren:

    + hatte er beim letzten Gespräch oder in den letzten Tagen das Gefühl es könnte tatsächlich so weit kommen dass ich für mich oder andere (v.a. meine Kleine) eine Gefahr bin, hat er die offizielle Erlaubnis mich einzuweisen. Für mich ist und war der springende Punkt für diese Erlaubnis aber dass ER sich dann um meine Kleine kümmern muss. Natürlich habe ich Verwandte und die Kleine einen Vater, aber ich bin nicht umsonst BL und nicht umsonst geschieden. Das ist ein Zeichen meines Vertrauens in ihn als Menschen.

    + Hatte er das Gefühl dass ich es so schaffe, unterstützt er mich während seiner Arbeit mittels Nachrichten, gutem Zuspruch, oder wenn er daheim ist, nimmt er nach einem Blick in mein Gesicht meine Kleine und fährt mit ihr irgendwo hin, damit ich runter kommen kann, ohne dass sie jetzt allzu viel davon merkt.


    Vielleicht helfen meine Erlebnisse und Erfahrungen ja auch in deinem Fall.

    Alles Gute


    Edit by NoName: Spoiler gesetzt