Nahtoderfahrungen

  • Ich habe noch nie eine gemacht und kenne auch keinerlei Betroffene aus meinem Umfeld ...
    Angeblich würde das aber nur eine Halluzination (?) oder Einbildung sein. Zumindest sagen das irgendwelche Studien.
    Irgendwie hat es somit auch an Glaubwürdigkeit für mich verloren ... und wer weiß, ob all die Berichte überhaupt der Wahrheit entsprechen?!

  • Nicht medizinisch gesehen.
    War auf meiner schamanischen Ausbildung...
    3 Schamanen gleichzeitig haben versucht, meine Kindheitstraumata zu heilen



    Das nächste woran ich mich erinnere ist wie ein Kreis von Händen, die mich wieder in meinen Körper zurück gebracht haben...


    War damals maßlos enttäuscht.
    Ok, die Engel wollten mich offensichtlich noch nicht bei sich haben.
    Aber warum? Wozu? Was soll ich überhaupt hier unten?
    Auf die Frage weiß ich bis heute keine Antwort. Vielleicht finde ich es eines Tages raus...

  • Hallo,


    Ich bin vor fast zwei Jahren dem Tod tatsächlich von der Schippe gesprungen.


    Es war eine interessante Erfahrung, aus der ich gestärkt hervor gegangen bin. In dem Moment spürte ich einfach nur eine unglaubliche Wärme, sah ganz kurz ein Licht und ich wollte unbedingt dorthin! Es war so warm und ich spürte eine unglaublich starke Geborgenheit, die ich im Leben nie erfahren habe.


    Doch dann sah ich Erinnerungsfetzen... Aus guten Zeiten, meiner Kindheit, wie ich bei meiner Mutter im Arm lag, oder abends vor dem TV mit meinen kleinen Schwestern gekuschelt habe... Ich sah meinen Vater als er noch recht fit war... Wie er mich liebevoll behandelt hat, ich war "sein kleiner Engel"...


    Auf einmal war da große Angst. Nein, ich will noch nicht gehen!
    Diese Wärme hatte eine Anziehungskraft, die nicht zu beschreiben war, aber ich wollte zurück zu den Menschen, die mich lieben. Ich wusste plötzlich, ich bin nicht allein und werde niemals ganz alleine sein.


    Und ich kämpfte. Als ich aufwachte, hatte ich enorme Kopfschmerzen und fühlte mich sehr schwach. Jede Bewegung war noch super anstrengend und es kamen Phasen, in denen ich verkrampfte und mich nicht bewegen und nicht sprechen konnte.
    Aber ich war überglücklich. Mein damaliger Freund saß am Bett und hielt meine Hand. Er war froh, dass ich wieder da war und sagte nur
    "Bitte, mach das nie wieder! "


    Ich wusste von diesem Moment an, dass ich leben will, erklärte mich mit einer Therapie einverstanden und begann, an mir zu arbeiten.
    Der Oberarzt fragte noch einmal nach, ob ich nicht meh leben wollte und erzählte mir" "Sie hatten Glück. Es ist ein medizinisches Wunder, dass Sie wieder aufgewacht sind und auch noch in diesem guten Zustand!"
    Glück hatte ich doppelt, denn langfristige Folgeschäden blieben mir auch erspart - dank meines besten Freundes, der damals sofort eingegriffen hatte.


    Jedes Mal, wenn es mir sehr schlecht geht, denke ich an diese Momente zurück und an die unglaubliche Erleichterung, eine zweite Chance bekommen zu haben. Ich weiß seitdem, dass ich leben will und dass ich noch viele Dinge sehen jnd erreichen möchte.


    Gruß
    Eis

  • bin mir nicht sicher ob es jemanden triggert, also nur öffnen wenn ihr sicher seid.



    wie nah ich dem tode war kann ich nicht sagen. fühlte sich einfach so an als würde sich alles auflösen - ich sah und fühlte nur schwärze.


    viele grüße,


    schattenwolf

  • Hey,


    ich hatte im März 2014 einen schweren Unfall, bei dem die Ärzte anschließend von einer Nahtoderfahrung sprachen.


    Ich war mit einer Freundin bei einem Konzert und ziemlich betrunken. Auf dem Weg raus aus der Halle haben wir uns verloren. Ich bin dem Strom der Masse gefolgt zur UBahn. Habe telefoniert, mein Freund (damals war er es noch nicht so ganz... ;) ) wollte mir entgegen fahren, weil er meinte allein würde ich nicht sicher ins Bett kommen. Als hätte er es geahnt...


    Klar wurden Rettungskräfte gerufen, ich konnte nicht hoch, runter, rechts oder links. Konnte zwar meine Beine bewegen und so, aber ich konnte nicht aus dieser Lage raus. Von der Rettungsaktion weiß ich kaum noch etwas, weil ich über Rückenschmerzen klagte und der Notarzt mir etwas zur Beruhigung gab. Bin dann fixiert im Krankenhaus auf der Intensivstation aufgewacht.



    Joar, so war das eigentlich. Fast alles was darauf folgt ist die Lovestory mit meinem Freund... :D Die Nacht war nämlich ausschlaggebend für unsere Beziehung... :) Könnt aber ruhig fragen, wenn ihr noch etwas wissen wollt.


    Liebe Grüße,
    Nadsho


    Achja, die Rettungsaktion hat tatsächlich 45 Minuten gedauert und die UBahn fuhr natürlich nicht mehr, es wurde ein Schienenersatzverkehr eingerichtet. Mit zwei Luftkissen wurde dann die Bahn einmal nach oben und gleichzeitig zur Seite gedrückt, damit ich dann vorsichtig (Verdacht auf Brüche der Wirbelsäule) rausgeholt werden konnte. Man man man, was das alles gekostet hat...