Abtreibung = Mord?

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    • Abtreibung = Mord?

      Hallo ihr Lieben,

      wie seht ihr das mit einer Abtreibung, ist es ok für euch, ist es für euch Mord? Was sagt ihr dazu?

      Ich finde, das ist ein sehr schwieriges Thema.
      Könnte Romane dazu schreiben.
      Irgendwo ist Abtreibung Mord, vor allem wenn es nach dem 3. Monat passiert.
      Ich finde es ok, wenns bis zum dritten Monat ist.
      Danach, das finde ich nicht gut.
      Und man muss ja auch mal bedenken, in welchen Situationen die Betroffenen stecken, wenn sie abtreiben. Manche sind 14, 16, manche wurden vergewaltigt, manche Kinder sind nachweislich schwerst behindert und und und...
      Also man muss immer von Situation zu Situation gucken, in welcher Lage die Frau steckt, deswegen ist es gut, dass man vorher zur Beratung muss.

      Liebe Grüße, Zero :saint:

      Bevor Du urteilen willst über mich oder mein Leben,
      ziehe meine Schuhe an und laufe meinen Weg,
      durchlaufe die Straßen, Berge und Täler,
      fühle die Trauer, erlebe den Schmerz und die Freude.

      Durchlaufe die Jahre, die ich ging,
      stolpere über jeden Stein, über den ich gestolpert bin,
      stehe immer wieder auf und gehe genau die selbe Strecke weiter,
      genau wie ich es tat. - Und erst dann kannst Du urteilen!

      (Autor unbekannt...) :)

    • Ich bin für Abtreibung...Also ich finde es gut, dass man die Möglichkeit hätte.

      Nicht nur bei Krankheit oder Vergewaltigung, denn auch Verhütungsmittel können versagen. Und bei einer ungeplanten Schwangerschaft fände ich es gut, dann abwägen + überlegen zu können, anstatt gar keine Wahl zu haben + es austragen zu müssen.

      Zumal keine Frau (oder ein Paar) sich diese Entscheidung leicht macht + auch ein Schwangerschaftsabruch erstmal verarbeitet werden muss.

      Es ist schließlich unserer Körper. Und niemand außer wir selbst sollten darüber entscheiden dürfen.
      "Drum prüfe wer sich ewig bindet. Ob sich das Herz zum Herzen findet."

      ..."Das Lied von der Glocke"; von Friedrich von Schiller
    • Also ich persönlich bin gegen Abtreibung, allerdings halte ich es in einigen Moment nicht so moralisch verwerflich, zum Beispiel, wenn das Kind behindert werden würde, obwohl auch diese Kinder ein recht auf leben hätten.
      Ich könnte zum Beispiel nicht abtreiben, egal aus welchem Grund, weil für mich das Leben dann anfängt, wenn man weiß, dass man schwanger ist.
      Aber ich denke jeder muss das selbst wissen und muss schauen wie und warum man abtreiben würde in welcher Situation.
    • Ich finde man sollte sich grundsätzlich vorher Gedanken darüber machen und sich mögliche Situationen vor Augen halten wie z. B. eben, dass das Kind behindert zur Welt kommen könnte.
      Hab lange mit seelisch und körperlich behinderten Kindern gearbeitet und fand es teils erschreckend, wie viele von ihnen von ihren leiblichen Eltern "abgeschoben" worden waren. Im Gegenzug war ich von den Eltern beeindruckt, die sich trotz der Behinderungen ihrer Kinder so unglaublich liebevoll und fürsorglich um sie gekümmert haben.



      Bei einer Schwangerschaft durch Vergewaltigung würde ich eine Abtreibung verstehen können, weil ich denke, dass es für die Mutter psychisch eine enorme Qual werden könnte, durch das Kind in einer gewissen Hinsicht ständig mit dem Geschehenen konfrontiert zu werden.
    • Ich finde das Thema auch sehr schwierig und zweischneidig.
      Einerseits ist es auf jedenfall Tötung (Mord hängt ja auch von den Umständen und den Beweggründen ab), andererseits möchte ich keine verzweifelte Frau verurteilen.

      Leider wird viel zu oft abgetrieben, manche Frauen haben eine sehr niedrige Hemmschwelle.
      Ich finde, da sollte sich der Gesetzgeber etwas zu einfallen lassen.
      Auch ein Trisomie-21-Baby hat ein Recht auf Leben.
      Schwieriger sieht das aus mit Kindern, die sicher das erste Lebensjahr nicht überleben werden, oder mit den Kindern von vergewaltigten Frauen.

      Aber auch das ist ja nur eine Einschätzung von aussen und es gibt so viele verschiedene Gründe, warum eine werdende Mutter verzweifelt ist.

      Ich finde, es sollte diesen Frauen noch mehr geholfen werden, um ihnen die Last einer solchen Entscheidung zu nehmen.
      Denn die psychischen Folgen einer Abtreibung nicht nicht vorhersehbar und auch nicht zu unterschätzen.

      Ich finde statt zu sagen : richtig oder falsch, sollte man betroffene Frauen in den Arm nehmen und mit ihnen einen Weg aus der Krise suchen, die Beratungen sind da ein guter Anfang, aber sie reichen meiner Meinung nach nicht aus.
      Wenn wir bedenken,
      dass wir alle verrückt sind,
      ist das Leben erklärt.

      Mark Twain
    • Ich bin mit dem Abtreiben sehr verantwortungslos umgegangen. Ich hatte schon sehr früh Sexualverkehr und meine MUtter hat mir die Pille verboten. Ich sagte immer, ich treibe ab, wenn ich Schwanger werde. Mit 17 hatte ich dann eine Eileiterschwangerschaft. Mir fällt es heute noch schwer und ich denke oft, wie wäre wohl mein Kind geworden.

      Mit 18 war ich erneut Schwanger und ich habe mich so gefreut, dass ich gleich meinen Frauenarzt umarmt habe. Jetzt habe ich eine 15 Jahre alte Tochter und ich bin wahnsinnig stolz auf sie. Sie lebt zwar in einer Pflegefamilie, aber ich habe regelmässigen Kontakt zu ihr und es ist das Wesen auf der Welt, dass ich am Meisten liebe.

      Meine Maus ist toll geworden.

      Abtreiben kommt für mich nicht in Frage. (jetzt habe ich eine Spirale), aber ich kann Frauen verstehen, die Abtreiben und ich finde, es sollte jede Frau für sich selbst entscheiden dürfen. Es sollte nicht ganz so schwer gemacht werden.
    • Für Mord im rechtlichen Sinne (und so benutze ich das Wort, da es Definitionsgebend ist) müssten niedere Beweggründe vorliegen und nachweislich ein Leben existieren, dass du morden kannst. Ich mag das Wort im Zusammenhang mit Abtreibung nicht.
      Eine Frau sollte über ihren Körper selbst bestimmen können, gerade wenn das Kind durch bittere Umstände zustande kam, denn im schlimmsten Fall versaut die ganze Sache gleich zwei Leben.

      Trotzdem austragen und Adoption und Babyklappe halte ich in diesem Fall für sinnfreie Vorschläge. Eine Schwangerschaft hinterlässt Spuren, eine Schwangerschaft greift sehr stark in dein Leben ein. Ich persönlich könnte nicht damit leben, wenn ich in den Spiegel gucke, einen Kugelbauch sehe und weiß, dass da das Kind von einem Mann drin ist, den ich hasse. Oder mit Schwangerschaftsstreifen, Hautlappen, Narben oder mehr Gewicht klarkommen müssen, nur weil irgend so ein A....loch ein "Nein" nicht akzeptieren konnte. Dann trägst du auch noch körperliche SICHTBARE Spuren von dem Scheiß dein Leben lang mit dir rum... Na danke auch ^^

      Ich verurteile keine Frau, die es tut, verurteile aber jeden, der aktiv dafür arbeitet es verbieten zu lassen oder "Kindsmörder" brüllt.
      Eine Abtreibung ist ja auch nicht ohne Risken für die Mutter durchführbar, also "alle naselang abtreiben" macht dein Körper schlicht nicht mit.
    • @GrenzKind da stimme ich dir zu ich war letztes jahr ungewollt schwanger zu dem zeitpunkt ging es mir sehr schlecht mein mann auf montage ich alleine mit meinem sohn und welpe .. dann passte die finazielle situation nich die heute auch nich passen würde und mir gings es sehr schlecht hatte viele zsbrüche .. ich habe mich entschieden für eine abtreibung und auch heute muss ich sagen es war die richtige entscheidung weil finanziell und auch psychisch passt leider kein zweites kind .. und ich möchte lieber einem kind was bieten können und das es mir einigermaßer gut geht bevor ich am ende mit zwei kinder nich mehr klar komme und beiden nichts bieten kann .. bei usn war es ein pillenunfall neue pille die 10 tage abgewartet und dann warich dch schwanger .. wie du schon richtig sagst restrisiko
      Träume nicht dein Leben , sondern lebe deinen Traum . Denn dein Schicksal ist vorbestimmt
    • Ich sehe es so, dass Abtreibung immer eine Tötung einer sich entwickelnden Person ist, aber die Betroffene/Schwangere/Mutter ist definitiv _keine_ Mörderin! Ich denke, die Tragik kann ich mir gar nicht vorstellen. Nur Betroffene können das. So vielleicht in fast einem Satz von mir.

      Legalistisch/gesetzlich kann man es sowieso kaum regeln (bis auf bestimmte Fristen, wie 3 Monate zum Beispiel), denn das Problem ist, dass noch kein Frau von alleine schwanger geworden ist. In Fällen, wo eine Abtreibung in Frage kommt, hat sich der verusachende Mann dann meistens aus dem Staub gemacht. Die Konsequenzen für ihn sind gleich Null. Auch ein Problem ist meines Erachtens, dass Verhütungsmethoden als "super sicher™", will sagen also zu sehr zu sicher in der Schule verkauft werden. Das Problem ist ja, dass sie auch angewendet werden muss. Ich vermute dass bei Jugendlichen viele Abtreibungen auf mangelnde oder falsch angewandte, oder gar nicht angewandte Verhütung zurückzuführen sind.

      Insgesamt ist es eh traurig, dass wir in einer Gesellschaft leben, in der viele Angst vorm (ungewollten) Kinderbekommen haben. Also selbst das muss perfekt durchgeplant sein, so scheint mir. Ich finde allerdings, dass die Gesellschaft heute kinderfreundlicher ist als in den späten 80ern und frühen 90ern. Man akzeptiert heute mehr und maßregelt nicht so schnell.

      Ich finde den Film JUNO sehr schön. Ein Film, natürlich, aber faktisch zeigt er eine Lösung: Adoption radikal vereinfachen. Adoption ist in Deutschland so verdammt schwierig. Leider. Wäre es einfacher, und gäbe es mehr Begleitung, wäre es für viele Frauen sicherlich eine Art dritter Weg. Begleitung müsste hier, falls gewünscht, alles beinhalten, auch körperliche/ästhetische Gesichtspunkte, über die sich vermutlich manche Frauen zumindest Gedanken machen würden. (Was ich auch machne würde, wenn ich eine Frau wäre.)

      In meinem eigenen Kopf bin ich ziemlicher Abtreibungsgegner. Daher habe ich mir vielleicht so viel Gedanken dazu gemacht. Aber auch wenn ich (an sich) Abtreibungsgegner bin, so bringt es nichts politisch herumzufordern, denn der Staat muss sich ja am Ende mit irgendeiner Gewalt/Strafe bemerkbar machen, bei allem Recht und Gesetz steht ja am Ende die staatliche Gewalt, sonst wäre dieses ja völlig zahnlos. Nur ist das sehr unschön in dieser Situation. Und das würde dann wieder eben nur die Frauen treffen, die sowieso verzweifelt genug sind. Oder --wenn verboten-- es würde in irgendwelchen Hinterhöfen gemacht und dann medizinisch fragwürdig und risikoreich.

      Am besten sind solche Geschichten wie 1000plus, die eine lebensbejahende und optimistische Beratungsperspektive bringen, und eben einfach versuchen, soviele Leben wie möglich zu retten. Das ist vermutlich das richtige. Voluntaristisch (was allerdings ordentlich Geld und Spenden etc. braucht, denke ich) soviele Leben wie möglich retten.
    • Also ich kann mich erinnern wie es bei mir war, nach 4 Wochen schlug das Herz, das konnte man auf dem Monitor sehen. Als es schon ein Fötus war bewegten sich Arme und Beine ...
      Ich habs trotzdem gemacht, weil ich völlig fertig war. Und für mich bleibt es trotzdem Mord und ich denke täglich daran. Und meine Ultraschallfotos habe ich alle noch bei mir.
    • Also im Grunde bin ich auch gegen Abtreibung,eben weil jeder schon in der Schule aufgeklärt wird,was Liebesspiele so anrichten können und genug Verhütungsmittel usw gibt es auch wie Sand am Meer.
      Also finde ich sollte man sich auch der Verantwortung stellen,wenn man meint Spaß zu haben und dann schwanger wird.Ich empfinde es auch einfach als Mord,weil da eben ein Lebewesen umgebracht wird und keine Chance auf das Leben bekommt,auch wenn da natürlich die Meinungen auseinandergehen.

      ABER Ausnahmen sollte es schon geben,so kann ich es verstehen wenn z.B. Vergewaltigungsopfer abtreiben,so was ist ja schließlich ein Sonderfall,wo es nicht freiwillig oder durch ein "Unfall" zur Schwangerschaft gekommen ist,sondern wahrscheinlich gegen den Willen der Mutter und mit Gewalt und auch wenn das Kind nichts dafür kann,sollte keine Mutter mit so einer Situation leben müssen,auch für das Kind,denn welches Kind würde schon gerne wissen das der leibliche Vater ein Vergewaltiger gewesen ist.

      Ansonsten gibt es ja auch für junge und ärmere Mütter genug Hilfsangebote,im Notfall eben auch Pflegefamilien.

      Vor ein paar Jahren war eine "Freundin" von mir schwanger,leider kam es aber,bevor es rausgekommen ist,zum Streit weil sie wieder zu ihren Ex übergelaufen und mich fallengelassen hat.Sie hat mir dann schon von der Schwangerschaft erzählt,aber dank ihren Kerl konnte ich nicht mehr viel machen.Als wir uns dann nach etwa ein halben Jahr wieder vertragen haben,weil ihr Kerl (vorläufig) wieder weg war,hat sie mir dann erzählt das sie eine Fehlgeburt in etwa 2-3 Monate hatte,mich hat das ziemlich hart getroffen,weil es eben mein "Fleisch und Blut" gewesen ist,um was es ging,sie hat das ganze aber ziemlich kaltherzig hingenommen,als wenn irgendein Hund gestorben ist,da war ich schon ziemlich baff.Seit dem geht mir auch das Thema Abtreibung näher.
    • Octavian schrieb:

      ABER Ausnahmen sollte es schon geben,so kann ich es verstehen wenn z.B. Vergewaltigungsopfer abtreiben,so was ist ja schließlich ein Sonderfall,wo es nicht freiwillig oder durch ein "Unfall" zur Schwangerschaft gekommen ist,sondern wahrscheinlich gegen den Willen der Mutter und mit Gewalt und auch wenn das Kind nichts dafür kann,sollte keine Mutter mit so einer Situation leben müssen
      Das ist auch die einzige Ausnahme die ich gelten lasse.
      Denn man weiß was beim Sex passieren kann wenn man eben nicht Verhütet..
    • snaxx schrieb:

      Denn man weiß was beim Sex passieren kann wenn man eben nicht Verhütet..
      Ja aber Verhütung ist nicht nur Frauensache. Und oftmals wollen Männer einfach keine Kinder und lassen die Frau dann fallen. Wir Frauen stehen dann halt alleine da mit dem werdenen Nachwuchs. Wie schön.



      Octavian schrieb:

      das sie eine Fehlgeburt in etwa 2-3 Monate hatte,mich hat das ziemlich hart getroffen,weil es eben mein "Fleisch und Blut" gewesen ist,um was es ging,sie hat das ganze aber ziemlich kaltherzig hingenommen,als wenn irgendein Hund gestorben ist,da war ich schon ziemlich baff.Seit dem geht mir auch das Thema Abtreibung näher.
      Das tut mir leid. Für dich als Vater, als auch für deine Freundin. Ihr ging es bestimmt näher als sie es zugeben wollte; eine Schutzfunktion. Denn eigentlich ist eine Fehlgeburt und auch eine Todgeburt das Schlimmste und was ich keinem Menschen wünsche, weil das auch sehr an der Psyche nagt.

      Octavian schrieb:

      Ansonsten gibt es ja auch für junge und ärmere Mütter genug Hilfsangebote,im Notfall eben auch Pflegefamilien
      Und was mit dem Vater? Wieso nur die Mutter?

      Aber auch dafür muss man erstmal das Kind austragen. Darauf hätte ich schon keine Lust + auf die Geburt, wenn ich das Kind nicht möchte. Auch wenn es hart klingt, ist so. Und ein Kind spürt schon im Bauch, ob es gewollt ist oder nicht und das kann die kindliche Entwicklung schon negativ beeinflussen.
      "Drum prüfe wer sich ewig bindet. Ob sich das Herz zum Herzen findet."

      ..."Das Lied von der Glocke"; von Friedrich von Schiller
    • MadamePanda schrieb:

      snaxx schrieb:


      Octavian schrieb:

      Ansonsten gibt es ja auch für junge und ärmere Mütter genug Hilfsangebote,im Notfall eben auch Pflegefamilien
      Und was mit dem Vater? Wieso nur die Mutter?
      Aber auch dafür muss man erstmal das Kind austragen. Darauf hätte ich schon keine Lust + auf die Geburt, wenn ich das Kind nicht möchte. Auch wenn es hart klingt, ist so. Und ein Kind spürt schon im Bauch, ob es gewollt ist oder nicht und das kann die kindliche Endwicklung schon negativ beeinflussen.
      Also ich bin nun in dem Fall mehr von einer Alleinerziehenden ausgegangen^^
      Hast aber natürlich Recht das es auch noch den Erzeuger/Mann gibt und jeder vernünftige Mann sollte natürlich zu Frau und Kind stehen.Es gibt aber ja auch Fälle wo die Frau irgendwelche Gründe hat um abzutreiben,wo man als Mann nichts mehr groß machen kann,denn in 1.Linie ist es ja eine Sache die hauptsächlich die Frau betrifft.
    • Octavian schrieb:

      Hast aber natürlich Recht das es auch noch den Erzeuger/Mann gibt und jeder vernünftige Mann sollte natürlich zu Frau und Kind stehen.
      Das hast du schön gesagt. Ich wünschte, es würden alle so denken. Dann würde die Geburtenrate bestimmt auch wieder steigen :)

      Ich persönlich würde im Falle einer ungeplanten Schwangerschaft abtreiben, wenn das Risiko bestünde, dass der Partner kein Kind möchte + dann die Biege machen würde. Denn ich weiß: alleine ohne Partner schaff ich es nicht, ein Kind vernünftig großzuziehen.
      Klar, "man kriegt sie immer irgendwie groß". Aber ich möchte nicht irgendwie ein Kind groß bekommen. Schon gar nicht in unserer Ellenbogen-Gesellschaft. Meine Mutter hat mich auch irgendwie großbekommen. Bin dadurch auch recht selbständig...aber wo hats hingeführt? Hierher ;) auch wenn das natürlich nicht die alleinige Ursache ist...


      Auf der anderen Seite hast du natürlich auch Recht, dass der Mann in einigen Fällen nichts mehr machen kann-obwohl er das Kind möchte, die Frau aber nicht + die Schwangerschaft abbricht. Das ist auch sehr schwierig. Aber ja: es betrifft in erster Linie uns Frauen (leider) und wir müssen nach dem Sex nunmal die Konsequenzen tragen + daher bin ich persönlich auch für Abtreibung.
      "Drum prüfe wer sich ewig bindet. Ob sich das Herz zum Herzen findet."

      ..."Das Lied von der Glocke"; von Friedrich von Schiller
    • Ja ich kann es einfach nicht verstehen wie man erst in die Kiste springen kann,dann Frau schwanger ist und sich absetzt.
      Jeder Kerl der auch nur ansatzweise Anstand und Verstand besitzt steht doch zur Frau,selbst wenn keine Beziehung mehr besteht.

      Meine "Liebschaft" (offiziell haben wir gesagt es sei keine Beziehung,doch eigentlich war es genau das :D) meinte damals auch,wenn sie schwanger sei würde sie es mit ihren Kerl (der absolut gestört war) großziehen und sie kann mir dann ja mal bei Zeiten Bilder schicken,da habe ich ihr gleich klar gemacht das es so ganz sicher nicht laufen würde.1.Würde ich niemals wollen das ein Kerl,der eindeutig gefährlich ist,mein Kind großzieht und 2.Finde ich sollte jeder normale leibliche Vater eben das Recht auf Kontakt mit dem Kind haben,heißt selbst wenn wir nicht zusammen ist,sollte der Vater ein Mitspracherecht bekommen (was aber ggf. auch umgekehrt so sein sollte).Notfalls wäre ich auch vor Gericht gezogen.

      Was Verhütung betrifft,da sollten natürlich beide aufpassen.Ich hatte es damals das mir eine Ex bei unseren 1.Mal erzählt hat sie würde die Pille nehmen,trotzdem wurde nicht auf Gummi verzichtet,aber in so ein Fall ist man(n) dann weniger vorsichtig,weil man ja im Kopf hat das man sozusagen doppelt gesichert ist,Tage später habe ich dann durch eine gute Freundin von ihr erfahren das sie die Pille zu den Zeitpunkt noch nie genommen hat,da war ich ziemlich sauer,weil ich es einfach fahrlässig fand.Auch eine andere Freundin hat damals zu mir gemeint das es auch einfach ohne alles geht,da war die Lust eben größer als der Verstand,da meinte ich auch zu ihr das sie betteln kann so viel sie will,so was werde ich nicht machen,allein schon weil ich gut mit ihren Eltern klar gekommen bin und mir ihr Vater den Hals umgedreht hätte.

      Aber bei Abtreibung gehen die Meinungen ja auch sehr auseinander,ich bin in der Hinsicht eben bisschen konservativ eingestellt,ich halte große Stücke auf Treue,Ehe und daher ist auch Abtreibung problematisch,auch wenn ich es eben verstehe wenn es Frauen machen,man kann ja nun auch keine Frau ein Kind aufzwingen,die es nicht will,nicht selten nimmt es ja sogar ein schlimmes Ende,die Frau kommt damit gar nicht klar und Kind ist Tod.
    • Octavian schrieb:

      Auch eine andere Freundin hat damals zu mir gemeint das es auch einfach ohne alles
      Krass, sonst ist es doch imemr eher umgekehrt, dass manche Männer gerne auf alles verzichten könnten :D

      Aber es gibt ja (bis jetzt) nur den Gummi. Mit allen anderen der verlässlichsten Verhütungsmethoden greift Frau massiv in ihren Körper ein. Und darauf hab ich persönlich auch überhapt gar keinen Bock. Hormone? Nee. Spirale + dann vlt. Schmerzen haben + dafür ca. 300€ bezahlen + Eileiterschwangerschaft riskieren? Nein Danke. Okay, muss ja nicht auftreten, kann aber.
      Schön ist auch, wenn der Partner denkt, Frau sollte alleine für die Verhütungskosten aufkommen.
      ...ich merke, ich schweife ab :D

      Du ich bin auch konversativ was Treue betrifft, ohne Frage. Und ich freue mich, dass ein so junger Mann wie du in diesen Belangen, die wir hier grad besprechen, auch schon so erwachsen ist. Das gibt mir etwas Hoffnung auf die Menschheit wieder :D

      Aber ja: fahrlässig sollten beide Partner nicht handeln, das stimmt schon. Wenn es aber doch mal passiert, Gummi reißt oder selbst bei hormoneller Verhütung gibt es einen Pearl-Index, und das grade an den fruchtbaren Tagen war...da sollte man dann sich dann zusammen hinsetzen und entscheiden, was das Richtige wäre.
      Und ja du hast recht: es kann schwere Folgen für Mutter und Kind haben. Postnatale Depression ist ja auch noch ein Tabu. Da wird dann immer gesagt "ach stell dich nicht so an. Frauen kriegen seit Jahrtausenden Kinder. Nun hab dich nicht so." Und am Ende fragen sich alle, wie es so weit kommen konnte + verurteilen die Frau, ohne die Gründen zu kennen (womit ich die Tat nicht rechtfertige.)
      Oder die Mutter haut ab. Dann ist sie eine herzlose Rabenmutter. Oder sie tut nicht dem Kind etwas an sondern, sondern sich. Kann auch passieren.

      Es ist schon ein schwieriges Thema. Und ich als Frau bin froh, dass es heute, zumindest bei uns, legal ist, in den ersten 3 Monaten eine Schwangerschaft abzubrechen.
      "Drum prüfe wer sich ewig bindet. Ob sich das Herz zum Herzen findet."

      ..."Das Lied von der Glocke"; von Friedrich von Schiller