Exorzismus

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    • Was denkt ihr über Exorzismus? Glaubt ihr daran, dass es sowas gibt oder gibt es das nur in Filmen?

      Bevor Du urteilen willst über mich oder mein Leben,
      ziehe meine Schuhe an und laufe meinen Weg,
      durchlaufe die Straßen, Berge und Täler,
      fühle die Trauer, erlebe den Schmerz und die Freude.

      Durchlaufe die Jahre, die ich ging,
      stolpere über jeden Stein, über den ich gestolpert bin,
      stehe immer wieder auf und gehe genau die selbe Strecke weiter,
      genau wie ich es tat. - Und erst dann kannst Du urteilen!

      (Autor unbekannt...) :)

    • Kommt drauf an was man drunter versteht.
      Bin atheistisch erzogen und um an den teufel zu glauben muss man zwingend christlich erzogen sein (Atheisten werden keine Satanisten)...
      Als meine medialen Fähigkeiten erwachten blieb mir nichts anderes übrig, als an etwas wie Gott zu glauben (ich nehme der/die/das Goot als ein riesiges Energiefeld wahr aus dem alles, also auch wir besteht).
      Eine neue Religion zu gründen hatte ich keinen Bock(gibt so schon viel zu viele Religionen auf der Welt) und bin deshalb Buddhist geworden, weil Buddha mir alle Freiheiten läßt, zu glauben woran ich will und eher eine Philosophie als eine Religion ist.
      Bei meiner Einweihung zum Geistheiler hat sich Jesus Christus als mein Geistführer vorgestellt und ein schwarzes Kreuz mit Flammen als Talisman überreicht mit den Worten, meine Aufgabe wären Exorzismen.
      Nun ja bis zu diesem Moment hatte ich ja nicht mal an die Existenz von Jesus geglaubt und nun also Exorzismen - na gut.
      Dann machen wir das mal ;9. Jesus wird mich ja schon nicht unnötig in Gefahr bringen.
      Der Teufel in dem Sinne ist mir bisher noch nicht begegnet (glaube auch nicht an ihn) aber jede Menge an dämonischen Wesenheiten, schwarzmagischen Flüchen und Bestzungen.
      Das gibt es also schon.
      Dämonen machen mir auch sehr viel weniger Angst als Menschen. Bei ihnen weiß ich, dass ich geschützt bin. Da ist Jesus Christus, Erzengel Michael und all die anderen Engel, meine Drachen, Einhörner, schamanischen Geister, die alten Götter von Avalon und Atlantis u.u.
      Da fühle ich mich zu Hause und beschützt und da kann mir niemand was vormachen....

      Menschen sind gefährlicher und undurchschaubarer....
    • Wesen345 schrieb:

      Exorzismus gibt es sogar als Studiengang.

      Ich halte das aber für absoluten Humbug und finde das Eltern die ihre Kinder exozieren lassen für sehr, sehr lange Zeit hinter Schloss und Riegel gehören.
      Also ich exorziere keine Kinder :D . Das machen nur Christen.

      Ich gehe in Meditation und unterhalte mich ganz nett mit dem wesen aus der anderen Welt:

      Wie geht es dir so?
      Was machst du eigentlich im Körper meines Klienten?
      Ist das nicht auch doof für dich?
      Können wir nicht eine bessere Lösung für dich finden? - Jesus hilft dir einen Platz zu finden wo es auch für Dämonen ganz kuschelig ist und du lässt den Klienten in Ruhe?
      Deal?

      Da werden keine Kinder und nicht mal Dämonen gequält. Bin nur Diplomat weil Engel und Dämonen nicht gerne miteinander reden und ich irgendwie die Gabe habe mit beiden zu reden und zu vermitteln...
    • feanor das hört sich echt total abgedreht an!!!!

      Bevor Du urteilen willst über mich oder mein Leben,
      ziehe meine Schuhe an und laufe meinen Weg,
      durchlaufe die Straßen, Berge und Täler,
      fühle die Trauer, erlebe den Schmerz und die Freude.

      Durchlaufe die Jahre, die ich ging,
      stolpere über jeden Stein, über den ich gestolpert bin,
      stehe immer wieder auf und gehe genau die selbe Strecke weiter,
      genau wie ich es tat. - Und erst dann kannst Du urteilen!

      (Autor unbekannt...) :)

    • ZeroGravity schrieb:

      feanor das hört sich echt total abgedreht an!!!!
      Ist es auch. Frage mich ja auch jedesmal ob ich spinne aber den Leuten geht es hinterher besser. Manchmal fangen sie an zu zucken...
      Ist abgefahren und irre. Um sicherzustellen, dass ich nicht vollkommen verrückt bin (habe ja schon genug Diagnosen) unterhalte ich mich mit anderen Heilern und Schamanen. Die berichten das gleiche. Dann müssen wir eben alle identisch verrückt sein.
      Habe mal einer Krankenschwester aus der Psychiatrie was von Einhörnern im Stadtpark erzählt - sie grinste "soll ich mir Sorgen machen?" und erzählte mir dann lachend von ihren Drachenreisen wo sie genau das gleiche erlebt hat wie ich...
      Es gibt Dinge zwischen Himmel und Erde...
    • Hm, meinst du die Leute sind besessen? Von Dämonen? Wenn du mit ihnen redest, über wen reden die denn dann, über deinen Klienten mit ner verzerrten Stimme?

      Bevor Du urteilen willst über mich oder mein Leben,
      ziehe meine Schuhe an und laufe meinen Weg,
      durchlaufe die Straßen, Berge und Täler,
      fühle die Trauer, erlebe den Schmerz und die Freude.

      Durchlaufe die Jahre, die ich ging,
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      (Autor unbekannt...) :)

    • ZeroGravity schrieb:

      Hm, meinst du die Leute sind besessen? Von Dämonen? Wenn du mit ihnen redest, über wen reden die denn dann, über deinen Klienten mit ner verzerrten Stimme?
      Neh. Die kucken keine Hororfilme...
      Könnte jetzt lang und breit...
      Gibt verschiedene Arten. Selten sind es wirklich Besetzungen. Können Dämonen oder Verstorbene sein. Oftmals sind es "Fremdenergien" sprich abgespaltene Persönlichkeitsanteile die eine andere Person wie Vater oder Mutter darstellen.
      Ich gehe in Meditation und wenn ich mit ihnen in Kontakt bin (spüre ich) stelle ich Fragen und habe dann Gedanken im Kopf was die Antworten sind. Habe ich so in der schamanischen Ausbildung gelernt. Alles ohne Drogen - nehme maximal eine Rassel zur Tranceinduktion.

      Um mal ein Beispiel zu nennen:
      eine Psychotherapeutin litt unter Bullimie und ihre KollegInnen konnten ihr nicht helfen. Also rief sie mich an. Wir haben eine Ferntherapie gemacht. Als Ursache stellte ich fest, dass sie höchstwahrscheinlich von ihrem Vater missbraucht worden ist und seine Energie noch dort saß - Kein Wunder! Da würde jeder kotzen! - Kenne das Gefühl selber nur zu gut...
      Habe mithilfe von Jesus Christus und den lieben Engelein (herzlichen Dank an sie denn ich kann nicht heilen, das machen sie, bin nur der Bote) die Energie entfernt (natürlich habe ich ihr nichts vom Missbrauch erzählt - bin ja nicht wahnsinnig - entweder sie weiß es oder es ist besser wenn sie es nicht weiß - ist ja gereinigt).
      Ich frage mich ja natürlich schon ob ich spinne und mir alles einbilde (das sollte man schon hin und wieder bei solcher Arbeit) aber sie schrieb mir einen Monat später einen Dankesbrief dass die Bullimie weg wäre - Mission accomplished! Jesus kann das irgendwie ;)

      War jetzt kein Dämon - eher schlimmer!
    • Klingt alles aber doch irgendwie total interessant.
      Wie würdest du denn eine Depression heilen? Kannst du dazu was sagen?

      Bevor Du urteilen willst über mich oder mein Leben,
      ziehe meine Schuhe an und laufe meinen Weg,
      durchlaufe die Straßen, Berge und Täler,
      fühle die Trauer, erlebe den Schmerz und die Freude.

      Durchlaufe die Jahre, die ich ging,
      stolpere über jeden Stein, über den ich gestolpert bin,
      stehe immer wieder auf und gehe genau die selbe Strecke weiter,
      genau wie ich es tat. - Und erst dann kannst Du urteilen!

      (Autor unbekannt...) :)

    • ZeroGravity schrieb:

      Klingt alles aber doch irgendwie total interessant.
      Wie würdest du denn eine Depression heilen? Kannst du dazu was sagen?
      Wie gesagt. Ich kann es nicht. Das macht der Jesus. Ich bin nur sein Kanal.
      Gegen meine eigenen Depressionen und mein eigenes Missbrauchsthema bin ich momentan auch erstmal hilflos. Die göttliche Hilfe wird zuteil wenn die Seele bereit für Heilung ist. Viele Menschen haben schon einen langen Weg hinter sich und ihr höheres Selbst kennt den ganzen Plan.

      Krankheiten sind auch oftmals ein Weg der Seele sich bemerkbar zu machen. Eine Depression kann ja bedeuten, dass Deine Seele die Sehnsucht hat etwas zu leben was nicht alltäglich ist. Job, Haus, Kinder? Ist das wirklich der Sinn unserer Existenz? Bei manchen ja und die sind total glücklich damit. Andere nicht weil ihre Seele etwas anderes will und die Leere dahinter spürt.
      Meine Depression einfach zu "heilen" würde bedeuten meine Seele mundtot zu machen. Erst wenn ich den Ruf meiner Seele verstanden und umgesetzt habe (gegen den Widerstand der Umwelt) kann die Depression verschwinden - zumindest in meinem Fall.
      Auch mein eigenes Missbrauchsthema hat einen Grund: ich arbeite seit 15 Jahren vorrangig mit Menschen die missbraucht worden und fast alle meine Partnerinnen auch. Nur ein Betroffener kann sich einfühlen. Es schmerzt, tut weh, kriege Husten und Kotzanfälle aber es macht mich zum Heiler...

      Es kommt immer auf das Gesamtpaket an. Manchmal kann Jesus die Leute direkt heilen (die Therapeutin hatte mit Sicherheit genug Eigentherapie gemacht und war bereit) und manchmal bekomme ich nur Botschaften was die Seele damit ausdrücken will. Das ist noch der leichte Teil. Die umsetzung ist schwierig. Ganz besonders wenn die Seele sich heftig gegen gesellschaftliche Konventionen und Zwänge zur Wehr setzt (häufiger Grund für Krebs z.B.)...

      Würde ich die Depression heilen können (was ich Gott sei Dank nicht kann) wäre ich kein bisschen besser als der Arzt der Psychopharmaka verschreibt - käme dann zur Symptomverschiebung...
      Bin wie gesagt nach sehr hohen ethischen Standards ausgebildet worden immer ganzheitlich zu arbeiten. Im Zweifelsfalle überlasse ich das alles Jesus und meinem Michi O:) .
    • Danke feanor für deine Erklärung.

      Also wieder zurück zum Thema Exorzismus :)

      Bevor Du urteilen willst über mich oder mein Leben,
      ziehe meine Schuhe an und laufe meinen Weg,
      durchlaufe die Straßen, Berge und Täler,
      fühle die Trauer, erlebe den Schmerz und die Freude.

      Durchlaufe die Jahre, die ich ging,
      stolpere über jeden Stein, über den ich gestolpert bin,
      stehe immer wieder auf und gehe genau die selbe Strecke weiter,
      genau wie ich es tat. - Und erst dann kannst Du urteilen!

      (Autor unbekannt...) :)

    • Dazu müsste man ja erstmal an den Teufel glauben also ein duales Weltbild haben. Da ich das nicht habe - rede zwar täglich mit Jesus aber zum Christentum, welches völlig andere Werte und Einstellungen als Jesus (zumindest nach meinem Verständnis) verkörpert, fehlt mir jeglicher Zugang. Wahrscheinlich eben wegen meiner großen Nähe zu Gott, die ich schon von Geburt an gespürt habe. Wenn man schon von klein auf Gott fühlen und mit ihm reden kann wird es schwierig, sich von anderen Leuten vorschreiben zu lassen was man glauben soll da persönliche Erfahrung und vorgefertigter Glaube kollidieren...
      Bin zwar sehr gläubig aber überhaupt nicht religös...
    • Ganz einfach: indem man nicht künstlich zwischen Gut und Böse trennt, wobei die Trennung immer subjektiv ist da alles, so wie Goethe schon in seinem Faust sich Mephisto beklagen läßt "Ich bin der Geist der stets das Böse will und doch das Gute schafft" zwei Seiten und man nie das eine ohne das andere haben kann.

      Gott ist allmächtig und weder Gut noch Böse. Alles hat einen Sinn und eine Funktion. Sollte es einen Teufel geben, hätte Gott ihn geschaffen und ihm erlaubt zu tun, wofür er geschaffen wurde.
      Zu glauben dass ein allmächtiger Gott durch eine andere Kreatur nicht mehr allmächtig wird - sorry - der Gott an den ich glaube ist allmächtig aber neutral und hält die beiden Kräfte, die wir benötigen, um Erkenntnisse zu erlangen im Gleichgewicht.

      Kein Mensch kann gut sein, ohne dass jemand anders böse ist. Man kann nicht fühlen was Reichtum ist, wenn keine Armut exisitiert. Unsere duale Welt wird durch Gegensätze definiert. Ohne sie gäbe es unsere Welt nicht...
    • feanor schrieb:

      [...] Sollte es einen Teufel geben, hätte Gott ihn geschaffen und ihm erlaubt zu tun, wofür er geschaffen wurde. [...]
      Der Teufel gilt doch als gefallener Engel, der von Gott verbannt wurde.

      Nur weil Gott ihn geschaffen hat, braucht der Teufel nicht dessen Erlaubnis um zu tun oder zu verkörpern, wofür auch immer er steht.
      Kein Feind wird dich um Erlaubnis bitten, ob er sich gegen dich auflehnen darf.

      Ich bin der Meinung, das Allmächtige beinhaltet sowohl Gut als auch Böse.
    • Wie ich schon eingangs erwähnt stehe ich allem "man sagt dass" als ungeprüfter Quelle skeptisch gegenüber. Wer genau ist "man"? Und in unterschiedlichen Kulturkreisen, Religionen und Zeitepochen sind die kollektiven Ansichten sehr unterschiedlich und widersprechen sich.

      Aber mal angenommen, dass Luzifer, der "Lichtbringer" ein abgefallener Engel wäre - eine Vorstellung mit der ich gut Leben kann da ich als ehemaliger Atheist mit Engeln in Kontakt stehe was ein Indiz für ihre Existenz ist - dann hätte Gott
      a) die Engel absichtlich so geschaffen dass sie auch wählen können abzufallen
      b) ein allwissender und allmächtiger Gott das auch vorausgesehen und geplant - sonst wäre er nicht allwissend und allmächtig- alles andere würde Gott als fehlbar und unwissend implizieren was sich doch irgendwie beißt
      c) könnte ein ALLMÄCHTIGER GOTT ihn mit Leichtigkeit vernichten, sonst wäre er eben nicht allmächtig

      Ich persönlich glaube dass im Christentum, so wie es gelebt wird, nicht der allmächtige Schöpfergott angebetet wird und etliche Religionswissenschaftler vertreten ähnliche Thesen. Einem allmächtigen Gott ist es völlig egal ob man an ihn glaubt oder seinen Willen befolgt, von ihm abfällt oder sonst was - er ist schließlich allmächtig. Der duale Gott aus dem alten Testament muss daher ein anderer sein...
      Jesus Christus hat jedoch den großen Schöpfergott gepredigt, der auch seine Feinde über alles liebt weil sie alle seine geliebten Kinder sind. Weil Jesus einen anderen Gott gepredigt hat (aus politischen Gründen musste er sich zur Thora bekennen sonst wäre er nach damaligen Gesetzen auf der Stelle standrechtlich gesteinigt worden) wurde er gekreuzigt.
      Im sogenannten "Christentum" wird aber weiterhin der alte, nicht allmächtige Gott angebetet.
      Ich persönlich trenne deshalb zwischen "Christentum" und Jesus da sie nach meiner persönlichen Anicht wenig gemein haben, zumindest nicht der Jesus an den ich glaube.

      Um mal Deine These vom "abgefallenen Engel" aufzugreifen:
      Ich glaube dass um diese Welt der Dualität zu schaffen eine Gegenkraft benötigt wurde und dass sich der höchste Liebesengel freiwillig aus Liebe zu Gott bereit erklärt hat, diese schwere und undankbare Aufgabe zu übernehmen ohne die die Welt wie wir sie kennen nicht existieren könnte....

      So mache ich auch meine "Exorzismen" ich mache jedem Wesen, auch Dämonen, unmissverständlich klar, dass Gott alle seine Kinder, also auch Dämonen, unemesslich liebt und ihnen eine wichtige Aufgabe in seiner Schöpfung zugewiesen hat. Und mit der bedingungslosen Liebe in meinem Herzen kann "ich" Veränderungen herbeiführen wobei "ich" nicht mein menschliches ich ist und auch nur dem göttlichen Willen folgt. Ich bin nur der Bote Gottes und meine Aufgabe ist es nur für ein Gleichgewicht zu sorgen so wie es von Gott geplant ist...
    • "Man" ist "jemand" und "jemand" kann "irgendjemand" sein, ob mit Namen erwähnt oder anonym. Die Geschichte dieser Welt ist auf Erzählungen und niedergeschriebenen Zeilen aufgebaut, weil "irgendjemand" gesprochen oder geschrieben hat, um das Geschehene nicht in Vergessenheit geraten zu lassen.

      Die Religion des Christentums hat sich aus dem Judentum entwickelt und ich denke dass bereits da vieles "umgemodelt" wurde, daher finde ich deine Einstellung nicht dumm, Jesus und Christentum zu trennen.

      Was mir jedoch ein Rätsel ist, ist deine Ansicht bezüglich des Exorzismus (vielleicht fehlt mir das Verständnis). Wenn Gott all seinen Kindern wichtige Aufgaben in seiner Schöpfung zugewiesen hat, wie ist in dieser Hinsicht Hitler zu rechtfertigen, der im übertragenen Sinne auf der Seite der Dämonen zu platzieren wäre. Wenn eine derartige Grausamkeit eine Planung Gottes gewesen wäre, die zur Schöpfung gehörte, dann interpretiere ich die Allmacht dieses Gottes als zwiegespaltenes Instrument, sprich im "Guten" steckt ebenso das "Böse". Vielleicht ist Gott lediglich die Illusion mit zwei Gesichtern, vertretend für "Himmel" und "Hölle".
    • Ich denke die Antwort auf Deine Frage steckt schon in Zeilen. Wenn Gut und Böse relativ sind und das eine ohne das andere nicht sein kann haben auch Personen wie Hitler eine Funktion.
      Auch er war Teil eines göttlichen Plans, den wir weder verstehen und begreifen können und sowohl sein Aufstieg als auch sein Fall waren Teil davon. Er hat auch nicht alleine gehandelt sondern viele Millionen Mittäter gehabt und die Welt wie wir sie heute kennen würde nicht existieren.

      - von einigen unendlich tragischen kleineren Konflikten abgesehen fast 70 Jahre Frieden in Europa (zumindest in Kerneuropa) wann hat es das jemals gegeben? Auch die jetzigen Konflikte sind nur möglich weil die Menschen bereits begonnen haben die Schrecken zu vergessen
      - Genozid und Antisemitimus, etnische Säuberungen waren in allen Zeiten normal (selbst im alten Testament ist von Genozid an Völkern die dem Gott des alten Testaments nicht gehorcht haben, die Rede) und sind jetzt, auch wenn es sie immer noch gibt, wenigstens geächtet...

      Die Menschen mögen tot sein und unsäglich gelitten haben aber die Seelen sind unsterblich und werden wiedergeboren (zumindest glauben ich und viele Menschen das) - leiden tun hauptsächlich die Überlebenden...
      Und auch die angeblich "Guten" haben schreckliche Kriegsverbrechen begangen (allen voran Stalin) und trotzdem haben sie Hitler gestoppt. Menschliche Kategorien wie Gut und Böse sind subjektiv...

      Lies mal von Neil Donald Walsh "Gespräche mit Gott" da wird auch auf Hitler eingegangen...
      Wenn man dual denkt mag Gott Janusköpfig und beides sein. Ich sehe Gott eher als neutral - man weiß nicht wozu etwas gut ist. Auf Zerstörung erfolgt Erneuerung. Damit etwas Neues entstehen kann muss etwas altes sterben - so ist die Welt und so haben auch Naturkatastrophen eine wichtige Funktion auch wenn wir Gottes Plan nicht sehen können.
      Aber auch viele Naturkatastrophen der jüngsten Zeit sind menschengemacht: Waldrodung, Stauseen, Umweltverschmutzung, Überbevölkerung...
      Sicherlich könnte Gott die Katastrophen verhindern. Aber wie sollten wir dann jemals aus unseren Fehlern lernen können?
    • Habe grad in einem anderen Forum von Dämonen und sowas gelesen.
      Habe mir daraufhin diesen Thread nochmal durchgelesen, wirklich sehr interessant.
      Menschen mit einer Psychose glauben an Dämonen.
      Gibt es sie wirklich und die Geister? Und die Engel?

      Ich habe letztens nen Film gesehen, den Himmel gibts echt, beruht auf einer wahren Begebenheit. Irgendwie glaube ich da jetzt auch dran. Meint ihr, es gibt den Himmel oder eine Wiedergeburt?

      Bevor Du urteilen willst über mich oder mein Leben,
      ziehe meine Schuhe an und laufe meinen Weg,
      durchlaufe die Straßen, Berge und Täler,
      fühle die Trauer, erlebe den Schmerz und die Freude.

      Durchlaufe die Jahre, die ich ging,
      stolpere über jeden Stein, über den ich gestolpert bin,
      stehe immer wieder auf und gehe genau die selbe Strecke weiter,
      genau wie ich es tat. - Und erst dann kannst Du urteilen!

      (Autor unbekannt...) :)

    • Himmel und Hölle nur auf Erden - je nachdem was wir erschaffen oder wie wir etwas betrachten erschaffen wir uns unsere tägliche Hölle oder Himmel selbst.
      Nachher - nein.
      Wiedergeburt- definitiv
      Habe schon etliche Rückführungen gemacht und Menschen wiedergetroffen, die ich aus früheren Leben kenne.

      Ein Glauben an Gott ohne an Wiedergeburt macht in meinen Augen keinen Sinn. Warum werden manche Menschen in Armut oder schwierige Familien geboren?
      Das ergibt nur Sinn, wenn man an Widergeburt glaubt.
      Zu Zeiten von Jesus haben auch die Christen noch an Wiedergeburt geglaubt und in der Bibel gibt es noch genug Stellen wo von Wiedergeburt die Rede ist - die wurden vergessen aus der Bibel gestrichen zu werden als der Glaube an Wiedergeburt verboten wurde - Christen die noch dem Originalglauben anhingen wurden verbrannt...
    • Ja es gibt Exorzismen. Während meiner Schulzeit ist mir in Religion eine Dokumentation untergekommen, in der in den 80er Jahren, von der Katholischen Kirche eine durchgeführt worden ist.

      Mittlerweile ist es so, dass ein Vertreter der Kirche vorher prüft, ob die Ursache in einer Psychose liegt. Wird keine festgestellt und wird vom Besessenen oder den Angehörigen darauf bestanden, obliegt der Sanctus vor der Durchführung noch bei der Kirche.

      Was offen bleibt ist, wie mit Neurosen wie einer DIS verfahren wird? Dass ein Besessener oder eine Besessene plötzlich in fremden Zungen spricht, kann an einer Einbildung des Betroffenen liegen, Hypochondrie. Latein kann auch aufgeschnappt worden sein. Die Person wird vermutlich hohe Werte in Neurotizismus und niedrige in Verträglichkeit haben.

      Das mit Gut und Böse ist auch so eine Sache. Im Zoroastrismus haben Ahriman und Ahura Mazda um die Gunst in der Beeinflussung der sterblichen Personen gekämpft. Man stelle sich vor, jemand mit tadellosem Lebensstil, begeht aus heiterem Himmel ein Verbrechen. Einige werden sicher vom Teufel sprechen, der ihn geritten hätte oder gar vom Personifizierten Bösen. Zur Identitätsgewinnung oder zur Schuldentlastung können eigene Anteile auf die Person projiziert werden. Aber wie Milgram festgestellt hat, kann jeder unter bestimmten Voraussetzungen, zum Berserker werden. Eine Ursache kann in einer Autoritätshörigkeit liegen, eine andere beispielsweise wenn massiv der Selbstwert von jemanden verletzt worden ist.

      Hält sich die Person selbst für Böse oder fällt es ihr schwer, die Spannung innerhalb eines Grautones auszuhalten oder spaltet sie Anteile ab? Wird dann ein Exorzismus durchgeführt, muss sie der Logik nach gereinigt sein und sich selbst somit nicht mehr für Besessen halten.