Nahtoderfahrungen

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    • Nahtoderfahrungen

      Hallo zusammen,

      hat jemand von euch schon mal Nahtoderfahrungen gemacht?
      Oder Familienmitglieder, Freunde und Bekannte?

      Was gibt es da zu berichten?

      Liebe Grüße,
      Zero :)

      Bevor Du urteilen willst über mich oder mein Leben,
      ziehe meine Schuhe an und laufe meinen Weg,
      durchlaufe die Straßen, Berge und Täler,
      fühle die Trauer, erlebe den Schmerz und die Freude.

      Durchlaufe die Jahre, die ich ging,
      stolpere über jeden Stein, über den ich gestolpert bin,
      stehe immer wieder auf und gehe genau die selbe Strecke weiter,
      genau wie ich es tat. - Und erst dann kannst Du urteilen!

      (Autor unbekannt...) :)

    • Ich habe noch nie eine gemacht und kenne auch keinerlei Betroffene aus meinem Umfeld ...
      Angeblich würde das aber nur eine Halluzination (?) oder Einbildung sein. Zumindest sagen das irgendwelche Studien.
      Irgendwie hat es somit auch an Glaubwürdigkeit für mich verloren ... und wer weiß, ob all die Berichte überhaupt der Wahrheit entsprechen?!
    • Kann jemand noch was dazu sagen?

      Bevor Du urteilen willst über mich oder mein Leben,
      ziehe meine Schuhe an und laufe meinen Weg,
      durchlaufe die Straßen, Berge und Täler,
      fühle die Trauer, erlebe den Schmerz und die Freude.

      Durchlaufe die Jahre, die ich ging,
      stolpere über jeden Stein, über den ich gestolpert bin,
      stehe immer wieder auf und gehe genau die selbe Strecke weiter,
      genau wie ich es tat. - Und erst dann kannst Du urteilen!

      (Autor unbekannt...) :)

    • Nicht medizinisch gesehen.
      War auf meiner schamanischen Ausbildung...
      3 Schamanen gleichzeitig haben versucht, meine Kindheitstraumata zu heilen
      Spoiler anzeigen
      und bei einer Sitzung einen Tag davor kamen Bilder und Erinnerungen an einen möglichen Missbrauch hoch

      Spoiler anzeigen

      Hatte einfach keinen Bock, weiter auf diesem komischen Planeten mit seinen kranken Bewohnern zu sein...
      Hatte einfach keine Lust mehr zu atmen...
      Sah mich selbst von außen aus der dritten Person...
      Dachte "Jetzt müsste doch der Atemreiz kommen!"
      Es kam kein Atemreiz...
      Dann war ich weg...

      Das nächste woran ich mich erinnere ist wie ein Kreis von Händen, die mich wieder in meinen Körper zurück gebracht haben...

      War damals maßlos enttäuscht.
      Ok, die Engel wollten mich offensichtlich noch nicht bei sich haben.
      Aber warum? Wozu? Was soll ich überhaupt hier unten?
      Auf die Frage weiß ich bis heute keine Antwort. Vielleicht finde ich es eines Tages raus...
    • Hallo,

      Ich bin vor fast zwei Jahren dem Tod tatsächlich von der Schippe gesprungen.
      Spoiler anzeigen
      Nach einer starken Krise mit meinem damaligen Freund und einem katastrophalen Umzug habe ich in Hochspannung einen Suizidversuch unternommen, der beinahe geglückt wäre. Die Ärzte hatten damit gerechnet, dass ich ins Koma falle oder richtig sterbe, aber nicht, dass ich mich erst zurück ins Leben und dann aus der Bewusstlosigkeit gekämoft habe, und das nur innerhalb von 18 Stunden.


      Es war eine interessante Erfahrung, aus der ich gestärkt hervor gegangen bin. In dem Moment spürte ich einfach nur eine unglaubliche Wärme, sah ganz kurz ein Licht und ich wollte unbedingt dorthin! Es war so warm und ich spürte eine unglaublich starke Geborgenheit, die ich im Leben nie erfahren habe.

      Doch dann sah ich Erinnerungsfetzen... Aus guten Zeiten, meiner Kindheit, wie ich bei meiner Mutter im Arm lag, oder abends vor dem TV mit meinen kleinen Schwestern gekuschelt habe... Ich sah meinen Vater als er noch recht fit war... Wie er mich liebevoll behandelt hat, ich war "sein kleiner Engel"...

      Auf einmal war da große Angst. Nein, ich will noch nicht gehen!
      Diese Wärme hatte eine Anziehungskraft, die nicht zu beschreiben war, aber ich wollte zurück zu den Menschen, die mich lieben. Ich wusste plötzlich, ich bin nicht allein und werde niemals ganz alleine sein.

      Und ich kämpfte. Als ich aufwachte, hatte ich enorme Kopfschmerzen und fühlte mich sehr schwach. Jede Bewegung war noch super anstrengend und es kamen Phasen, in denen ich verkrampfte und mich nicht bewegen und nicht sprechen konnte.
      Aber ich war überglücklich. Mein damaliger Freund saß am Bett und hielt meine Hand. Er war froh, dass ich wieder da war und sagte nur
      "Bitte, mach das nie wieder! "

      Ich wusste von diesem Moment an, dass ich leben will, erklärte mich mit einer Therapie einverstanden und begann, an mir zu arbeiten.
      Der Oberarzt fragte noch einmal nach, ob ich nicht meh leben wollte und erzählte mir" "Sie hatten Glück. Es ist ein medizinisches Wunder, dass Sie wieder aufgewacht sind und auch noch in diesem guten Zustand!"
      Glück hatte ich doppelt, denn langfristige Folgeschäden blieben mir auch erspart - dank meines besten Freundes, der damals sofort eingegriffen hatte.

      Jedes Mal, wenn es mir sehr schlecht geht, denke ich an diese Momente zurück und an die unglaubliche Erleichterung, eine zweite Chance bekommen zu haben. Ich weiß seitdem, dass ich leben will und dass ich noch viele Dinge sehen jnd erreichen möchte.

      Gruß
      Eis
    • bin mir nicht sicher ob es jemanden triggert, also nur öffnen wenn ihr sicher seid.

      Spoiler anzeigen
      mit neun jahren hatte ich eine nahtoderfahrung - ein klassenkamerad hat mir die luft abgeschnürrt. er kam aus einer eher umständlichen familie und hatte viel wut in sich. da ich sowieso seit meinem 5 lebensjahr albträume hatte (bis auf die tage an denen ich nichts träume:) schwarzer kater ) und in jeden traum verbrannt, zerstückelt oder eben nur mit todesangst in die ecke getrieben wurde, habe ich mich demnach auch nicht groß gewehrt. auch bisschen der sündenbock für alles in der schule.
      neben der grundschule hatten wir nebenan sogar den friedhof - in der pause mein ort der ruhe. in frieden auf den gräbern sitzend war diese ruhe mit das schönste an das ich mich heute erinnern kann.
      jedenfalls habe ich mich strangulieren lassen bis ich tatsächlich keine luft mehr bekam und sich mein sichtfeld zunehmend einschränkte. es wurde grau - es wurde stück für stück schwarz vor meinen augen. so geschah es auch mit meiner gefühlswelt. alles was ich fühlte - schmerz, hoffnung, trauer, freude, zuneigung und verachtung - alles wurde grau. alles wurde leblos.
      mein körper war bereits taub und gehör funktionierte nicht mehr - aber scheinbar kam der lehrer mit verspätung (15 minuten circa, kaffee trinken - rauchen) in die klasse und wurde sogleich losgelassen. mein körper und dazu auch mein kopf knallten auf den boden und so lag ich rund 5 minuten dort. alle schienen entsetzt und der lehrer hatte eben richtig angst und wusste nicht was er tun sollte. ich raffte mich auf - bin störrisch und trotz allem sehr robust. sehe vieles als herausforderung.. ..setzte mich stück für stück auf und stellte mich langsam auf die beine. nach vielen minuten - alle starr - alle ratlos - schauten stumm zu und beobachteten mich - so begab ich mich auf meinen platz. röchelnt und sturr saß ich da und sah an die tafel. alle mit großen augen, keiner wusste was zu tun. keiner sagte ein wort. nach rund 30 minuten ging der unterricht zögernd weiter - der lehrer stotterte und die schüler richteten immer wieder ihre großen augen auf mich. stolz auf meinen trotz saß ich schweigsam auf meinem platz. schweigsam wie ich meisstens bin.
      bis auf eine unterhaltung darüber wurde alles in den gedanken vergraben. nur ein klassenkamerad sagte mir 1 jahr später das mein kopf doppelt so groß angeschwollen war und ein volles purpur über ihn zog.
      so kommt ein starkes schwarz-weiß denken. hab lange versucht so normal wie andere zu empfinden - aber entweder fühlte und fühle ich nur 1/5 oder das fünffache.. oder mehr. oder gar nichts. strenge mich täglich an. aber es wird besser.

      doch mal einen kleinen teil meiner vergangenheit gepostet. könnt gerne fragen stellen, wenn es welche geben sollte.

      ach ja, dannach wurden die albträume weniger - wollte mich wohl mit ihnen verbünden.


      wie nah ich dem tode war kann ich nicht sagen. fühlte sich einfach so an als würde sich alles auflösen - ich sah und fühlte nur schwärze.

      viele grüße,

      schattenwolf
      warten und hoffen das man nicht in den falschen bus steigt - aber was ist schon falsch
    • Hey,

      ich hatte im März 2014 einen schweren Unfall, bei dem die Ärzte anschließend von einer Nahtoderfahrung sprachen.

      Ich war mit einer Freundin bei einem Konzert und ziemlich betrunken. Auf dem Weg raus aus der Halle haben wir uns verloren. Ich bin dem Strom der Masse gefolgt zur UBahn. Habe telefoniert, mein Freund (damals war er es noch nicht so ganz... ;) ) wollte mir entgegen fahren, weil er meinte allein würde ich nicht sicher ins Bett kommen. Als hätte er es geahnt...
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      Ich bin den Bahnsteig entlang, wurde von einer Gruppe überholt und habe dann das Gleichgewicht verloren. Ich fiel ins Gleisbett als die Bahn einfuhr. Das Handy hab ich dabei verloren, er war ja noch dran... Bin auf dem Rücken gelandet, hab irgendwie gar nicht drüber nachgedacht was passiert. Mir kommt es jetzt im Nachhinein so vor als hätte ich den Sturz und so vom Bahnsteig aus beobachtet. Jedenfalls bin ich direkt aufgestanden und habe versucht wieder auf den Bahnsteig zu klettern, hab es aber nicht rechtzeitig geklappt. Die Bahn kam auch nicht rechtzeitig zum Stehen und hat mich eingeklemmt zwischen sich und dem Bahnsteig.


      Klar wurden Rettungskräfte gerufen, ich konnte nicht hoch, runter, rechts oder links. Konnte zwar meine Beine bewegen und so, aber ich konnte nicht aus dieser Lage raus. Von der Rettungsaktion weiß ich kaum noch etwas, weil ich über Rückenschmerzen klagte und der Notarzt mir etwas zur Beruhigung gab. Bin dann fixiert im Krankenhaus auf der Intensivstation aufgewacht.

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      Wurde dann darüber aufgeklärt was passiert ist, nämlich dass innere Verletzungen nicht ausgeschlossen werden konnten und ich deshalb beatmet wurde usw. Letztenendes hatte ich aber nur eine schwere Gehirnerschütterung und ein paar Prellungen und Quetschungen.


      Joar, so war das eigentlich. Fast alles was darauf folgt ist die Lovestory mit meinem Freund... :D Die Nacht war nämlich ausschlaggebend für unsere Beziehung... :) Könnt aber ruhig fragen, wenn ihr noch etwas wissen wollt.

      Liebe Grüße,
      Nadsho

      Achja, die Rettungsaktion hat tatsächlich 45 Minuten gedauert und die UBahn fuhr natürlich nicht mehr, es wurde ein Schienenersatzverkehr eingerichtet. Mit zwei Luftkissen wurde dann die Bahn einmal nach oben und gleichzeitig zur Seite gedrückt, damit ich dann vorsichtig (Verdacht auf Brüche der Wirbelsäule) rausgeholt werden konnte. Man man man, was das alles gekostet hat...
      Manchmal kann man gar nicht so viel fühlen wie man denkt.
      Und manchmal fühlt man so viel, dass man gar nicht denken kann.
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      Mit sechzehn habe ich in einer Kurzschlusshandlung einen Suizidversuch begangen. Im Krankenhaus bin ich auf einmal völlig weggedriftet. Ich fiel (Eigentlich war es mehr ein sanftes Schweben.) einen Tunnel hinab. Unten angekommen sah ich einen langen Gang. An dessen Ende stand eine Gestalt in einem wunderschönen warmen Licht, die mir ihre Hände entgegengestreckt hat. Plötzlich hörte ich meine Mutter verzweifelt meinen Namen rufen. Ich glaube, ihre Stimme hat mich zurückgeholt.