Geht ihr gerne Arbeiten?

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    • Geht ihr gerne Arbeiten?

      Hallo zusammen

      Geht ihr gern arbeiten? Wenn ja warum?
      Wenn nicht, warum? Welche Schicht bevorzugt ihr?

      Bei mir ist es so das ich sehr gerne arbeiten gehe. Ich arbeite in einem Krankenhaus als Azubi in der Krankenpflege und man sieht den Patienten und den meisten Kollegen (Ausnahmen bestätigen die Regel) an das sie dankbar sind das ich da bin und die Aufgaben übernehmen kann die keiner gerne macht bzw. nur aufhalten.
      Vor allen die Spätschicht finde ich ja absolut super. Mann kann früh ausschlafen und ist abends so kaputt das man keine Lust und Energie mehr hat Blödsinn zu machen. Außerdem gibt es Schwestern mit denen man über meine Krankheit reden kann. Das ist nur in der Spätschicht möglich zwecks Zeit und der Tatsache das nachmittag nicht viele Personen vom Personal da sind.
      Wenn ich länger frei habe ist es das Gegenteil. Da ich meist in der Woche frei habe weil ich das Wochenende arbeiten bin haben auch viele Freunde keine Zeit. Dann kommt die Langeweile und dann wieder dieser Druck.
      Durch die Arbeit bin ich perfekt abgelenkt sie hält mich ab Mist mit mir zu machen.

      Wie seht ihr das?
      Mich würde eure Meinung dazu sehr interessieren :)
    • Es ist unterschiedlich.
      Mal mag ich es zu arbeiten, fahre viel zu früh los und bin mit Vollblut dabei. Dann gibt es Zeiten wo ich Angst habe auch nur in die entsprechende Stadt zu fahren, Angst vor gewissen Kollegen, Angst vor Anfeindungen und unschönen Begegnungen.
      Ich weiß das ich gut bin und
      das lass ich mir durch nichts und
      niemanden kaputt machen.

      Auch ich darf Fehler machen,
      weil Fehler menschlich sind.
      :blume auf:
    • Ich arbeite neben meinem Studium als Software-Entwickler und muss sagen, dass ich noch nie zwei so flexible und verständnisvolle Arbeitgeber gehabt habe. Ich kann kommen, wann ich möchte und Teilzeit, Vollzeit mit 38,5 Stunden oder Geringfügig ist kein Problem. Als Software-Entwickler ist man auf niemanden angewiesen, höchstens wenn man modulbasiert oder verteilt programmiert. Es gibt genügend Arbeit und viele Projekte für die nächsten Jahre. Die Software der Branche braucht immer wieder Anpassungen und neue Lösungen für ihre Abläufe. Ich habe ein Büro, dass ich mir nur mit einem anderen Programmierer am Montag teilen muss. Ich kann mich ausgezeichnet konzentrieren, wenn ich alleine am Werk bin.

      Mit der Zeit, also über die Jahre betrachtet, wird die Tätigkeit langweilig aber kurzfristig oder als Nebenjob ist sie wirklich toll. Das Unternehmen hat 20 Personen und eine sehr flache Hierarchie. Mein Arbeitgeber hat meinen Arbeitseifer gelobt, meine Einfälle bei auftretenden Problemen, die Funktionalität und meine Perspektivenübernahme des Anwenders. Wir unternehmen sogar als Gruppe alle drei Wochen etwas, wobei ich aber meistens absage.
      Ein Arbeitgeber von mir hat eine ähnliche Sensibilität wie ich. Mir scheint, dass meinen Arbeitgebern etwas an mir und meiner Fortbildung liegt.

      Aufgrund meiner merkwürdige Art habe ich früher entweder das Weite gesucht oder bin entlassen worden. Das ist eine neue Erfahrung. Ich habe mir nie gedacht, eine solche zu machen.

      Mein Traum wäre dann Forschung und Laborarbeit, mit noch mehr Ruhe und Abstraktion.
    • Kommt auf die Arbeit und die Kollegen an ;)

      meinen (Studenten-)job mach ich gerne, wenn nette Kollegen da sind und ich meine Ruhe habe und mich nicht mit (nervigen) Kunden rumplagen muss...so wie die Kollegen vorne in der Bibliothek. Gleichzeitig erscheint mir meine Tätigkeit so sinnlos, stupide, eintönig und dumm, aber einer muss sie ja machen ;) und schließlich komm ich so wenigstens über die Runden. Und oft hat man wirklich spannende und interessante Bücher aufm Tisch. ...manchmal aber leider auch sehr triggernde...

      und ich gehe auch gerne meiner eigentlichen Tätigkeit nach: Graben und alles was zur Ausgrabungsarbeit zugehört; sei es jetzt draußen auf der Fläche, oder drinnen, wenn es zB. darum geht, Funde aufzunehmen oder Fotolisten und Fotos zu kontrollieren + Texte zu digitalisieren. Aber am liebsten halt draußen in meinem eigenem Schnitt, wo man zwar aufpassen muss was man tut, man aber seie Ruhe hat + die Gedanken schweifen lassen kann.
      Aber leider gibts da imemr weniger Aussichten und auch da frage ich mich manchmal: "was zur Hölle mache ich hier eigentlich":D andere Leute retten die Welt und du?
      Oder auch als ich meine Masterarbeit schrieb, kam ich mir so unendlich unbedeutend vor, als ich in der Bib neben Medizinern + Juristen (oder denen, die es werden wollten) saß, und sah, was die so machen. Und ich? Ich zeichne Steine. Steine! Und versuche zu datieren :D
      ...vielleicht kommt die Sinnduche in der Arbeit auch daher, dass es in der eigneen Familie nicht gewürdigt wird, was man macht + alle denken, ich kriege nichts gebacken.

      Aber ja: eigentlich gehe ich gern arbeiten, wenn mir die Tätigkeit Spaß macht :)
      "Drum prüfe wer sich ewig bindet. Ob sich das Herz zum Herzen findet."

      ..."Das Lied von der Glocke"; von Friedrich von Schiller
    • Ich finde, es kommt auf den Beruf und die Kollegen an.

      Ich arbeite gerne im Nachhilfeinstitut, weil mir die Arbeit mit den Schülern sehr viel Spaß macht. Ich komme gerne mal auch etwas früher zwecks Vorbereitungen und Absprachen oder auf nen Plausch mit einer Kollegin.

      Es passiert immer etwas Neues und ich mag es gerne abwechslungsreich ;)
    • Ich denke auch mal, es kommt auf den Job an.
      Und irgendwie glaube ich auch, dass die Bezahlung eine wichtige Rolle spielt. Es ist ja letztendlich auch motivierend, wenn man sieht, dass was bei rum kommt. :)

      Und - ja. Ich gehe gern arbeiten.
      Mir macht mein Job sehr viel Spaß und auch der Plausch mit den Kollegen ist oft sehr nett.
      Natürlich gibts Tage, wo ich mal genervt bin. Aber das ist doch normal. :)
      Ich verdiene jetzt zwar nicht extremst gut, aber das liegt sicher auch mit daran, dass ich nur in Teilzeit arbeite. Und für meine Stundenzahl ist mein Gehalt wiederrum sehr anständig.
      Liebe Grüße sendet euch Luna

      :elefant blau: :elefant orange: :elefant blau:
    • Ja ich gehe gerne arbeiten. Ohne meine Arbeit würde ich mich besonders in den Wintermonaten wohl gar nicht mehr aufraffen könne.
      Ich habe ein sehr gutes Team in dem ich mich sehr wohl fühle. Der Kontakt zu den Kindern und Jugendlichen macht mir Spaß, wenn es auch nicht immer einfach ist.
      Allerdings können die Arbeitsbedingungen ganz schön mitnehmen, zu wenig Personal, viele Überstunden, immer mehr Anforderungen, und immer weniger Zeit für die Patienten. Aber das positive überwiegt deutlich für mich
    • Kommt ganz auf die Arbeit oder Kolleginnen an ;). Wenn ich mal eine Aufgabe hatte, die mir Spaß gemacht hat oder ich in eine Kollegin verknallt war oder man in schöner Landschaft spazieren konnte- ja.
      Sonst habe ich die Arbeit gehasst und mit den Jahren immer depressiver geworden und jetzt arbeitsunfähig womit das Thema nicht mehr steht..,
      --------------- 9. Dezember 2015, 21:01 ---------------
      Nachtrag:
      Hatte einfach den völlig falschen Beruf.
      In einem Beruf der mir Spaß gemacht hätte wäre das anders gewesen...