Probezeit - Die Angst vor der Zeit

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  • Probezeit - Die Angst vor der Zeit

    Hallo ihr Lieben :wnke ,
    schon geil. Vorhin habe ich noch selbst in einem Thread geschrieben, dass der User hier nicht nervt und jetzt stehe ich mit seinem Gefühl genauso hier :facepalm: . Also: ich hoffe ich nerve euch nicht mit meinem Thread.

    Zunächst etwas Hintergrundwissen:
    Ich bin seit 2011 examinierte Altenpflegerin. Gott weiß wie sehr ich meinen Beruf liebe :saint: <3 . Doch in den vergangenen 4 Jahren arbeite ich jetzt schon bei meinem 6. Arbeitgeber. Immer habe ich gekündigt. Gründe dafür waren:
    • zu wenig Gehalt
    • Für mich einfach unaushaltbare Arbeitsverhältnis... Mobbing.... .



    • bin mit meinem Freund zusammen gezogen


    Die Situation bei meinem aktuellen Arbeitgeber ist im Moment auch sehr strapazierend bis kaum aushaltbar.
    Alles fing vor 2 Wochen an, dass die WBL sich einfach inakzeptabel mir gegenüber verhält. Ich werde vor Ärzten, Angehörigen und Therapeuten angeschrieen und extremst unprofessionel zurecht gewiesen. Nachdem ich zich mal versucht habe mit ihr ins Gespräch zu kommen (vor allem nachdem sie mir den Schichtschlüssel und -telefon einfach auf den Tisch geschmissen und den Wohnbereich wutentbrannt verlassen hat) suchte ich Hilfe bei der stellv. PDL. Leider. Aber was blieb mir anderes übrig? Ich habe nunmal Hilfe gesucht und bin auch irgendwo verpflichtet zu handeln damit sich die Situation ändert. Die PDL war zu der Zeit im Urlaub.

    Am Ende des Gespräches wurde nur noch mehr deutlich, dass meine WBL einen regelrechten Hass mir gegenüber hat. Angeblich weil sie meine Fehler ausbügeln müsse. Aber sorry, wenn man mir meine Fehler nicht (direkt) sagt kann ich diesen nicht wissen. Ausserdem war eine Sache welche sie ansprach bereits mit der PDL geklärt worden. Alle waren sich einig, dass B. alles super macht und ich im Grunde das Ar*ch bin, der halt immer Fehler macht. Aber wie gesagt, wenn man mir meine Fehler nicht sagt und erwartet, dass ich einen Fehler ein 2. Mal (ausversehen!!) nicht nochmal mache, was ja durchaus menschlich ist, kann ich nicht daraus lernen.
    B. würde immer direkt ausrasten und ich entsprechend die Tränen laufen lassen. Aber sry, irgendwann kann ich die einfach nicht zurück halten, wenn man permanent angeschrieen wird.

    Vor allem: ich habe absolut keine Ahnung was ich irgendwann gemacht haben soll das sie sich so extrem unfair verhält.
    Nur weil ich ihr in der Dokumentation einer Visite mal helfen wollte (wo sie mich in Anwesenheit des Arztes auch wieder angeschrieen hat)? Weil ich eine Tochter darüber informiert habe das sich ihr Vater an einer dementen Bewohnerin sexuell vergangen hat und ich nicht wusste, dass dies bekannt ist und geduldet wird (weil dies auch nirgendwo in der Doku steht)?


    Jetzt das Nächste: Habe bis Freitag Urlaub eingetragen bekommen. Arbeite im Dezember nur 8x. Habe ansonsten nur Frei, Überstundenabbau und Urlaub. Weder Weihnachten noch Silvester arbeite ich. DAS IST ECHT NICHT NORMAL!!!! Am 30.12.15 endet meine Probezeit und es kann ja sein das man mich einfach loswerden möchte. Ich überlege ob ich eine Bewerbung an eine Einrichtung schicke, die am 01.12.15 auf macht. Die Kontrolle über die Situation sozusagen wieder gewinnen. Die suchen auch Nachtwachen. Dann würde ich mich als Dauernachtwache wieder bewerben... . Dort könnte ich dann immernoch absagen.

    Aber wieder wechseln, weil ich es nicht aushalte? Weil ich schon wieder insgesamt 2,5 Wochen krank geschrieben war wegen Psyche?

    Was soll ich nur machen? :?: Bitte.... ich bin dankbar für jeden Rat!



    Eure
    Lenara
    Ich weiß das ich gut bin und
    das lass ich mir durch nichts und
    niemanden kaputt machen.

    Auch ich darf Fehler machen,
    weil Fehler menschlich sind.
    :blume auf:
  • Hey Lenara,

    Ich würde vorsichtshalber eine Bewerbung schreiben.
    Aber vielleicht will man dich auch gar nicht los werden, sondern einfach nur nicht die Überstunden auszahlen...

    Übrigens, dieses Hin und Her mit WBL und PDL kenne ich auch. Habe mal für wenige Monate in einem Heim gearbeitet, allerdings in der Ergo.

    Genervt haben mich die Arbeitsbedingungen: Ständig wurde ich angeschimpft, wegen angeblicher Fehler, keine klaren Gespräche und keine klaren Anweisungen.
    Als ich dort aufgehört und in meine alte Maßnahme zurück gekehrt bin, habe ich erfahren, dass der Betrieb ein absoluter Saftladen ist, der sogar überregional für die schlechten Arbeitsbedingungen bekannt war.

    Ich würde mich bewerben, wenn du eine Zusage bekommst, kannst du nämlich entscheiden, womitnes dir besser geht. Und das ist immer besser, als dann notgedrungen dort zu bleiben, wo du dich nicht wohl fühlst.

    Liebe Grüße
    Eis
  • Weisste, es kann noch so stressig, unterbesetzt oder ein wahrer Katastrophendienst sein. Das spielt für mich alles keine Rolle. Viel mehr das Zwischenmenschliche unter den Kollegen.
    Das Problem ist, dass die WBL (B.) bereits eine andere examinierte Kollegin sozusagen gegen mich aufgestachelt hat. Alles, was ich angeblich hätte machen sollen, wovon ich aber nichts wusste, da ich mal wieder keine Übergabe bekommen habe, wird auf´s Schärfste in den Dreck gezogen.
    "Wie lange bist du schon hier?", "Weisst du das immer noch nicht?", "Was kannst du überhaupt?!".

    Und wenn ich dann Hilfe bei der PDL einfordere wird nur noch mehr auf mich eingedroschen ;( .
    Ich weiß das ich gut bin und
    das lass ich mir durch nichts und
    niemanden kaputt machen.

    Auch ich darf Fehler machen,
    weil Fehler menschlich sind.
    :blume auf:
  • Mich überrascht, dass in sozialen Berufen gemobbt wird.
    Welche Gründe könnte es für Mobbing geben? Dass sich deine Kollegen vor dir fürchteten, schließe ich aus. Möglicherweise empfinden sie dich als eine Konkurrentin oder sie machen jetzt das, was ihnen selbst widerfahren ist.

    Eine Absicherung durch weitere Bewerbungen schadet nicht. Dein aktueller Arbeitgeber sollte das nicht mitkriegen, wenn du Alternativen suchst. Außer der potentielle Arbeitgeber, holt sich Auskunft ein. Beim Anschreiben würde ich den Arbeitgeber nicht unbedingt nennen. Solltest du schreiben, dass du zurzeit noch beim Arbeitgeber x tätig bist, könnten ihm Fragen durch den Kopf gehen wie: "Warum bleibt sie nicht bei ihrem momentanen Arbeitgeber?", "Wechselt sie möglicherweise häufig?", "Könnte sie das Handtuch werfen, wenn es zu stressig wird oder nicht rundläuft? Ist sie belastbar?" oder "Wie lange wird sie bleiben? Könnte es ihr bei mir auch nicht gefallen?". Falls er denkt, dass du kündigen würdest, hat er während deiner Einschulungszeit, überwiegend Kosten gehabt und müsste nun eine neue Pflegekraft suchen. Wenn er aufgrund des Lebenslaufs erschließen sollte, dass du oft gewechselt hast, wird er wahrscheinlich darauf bestehen, dass du ihm das erklären sollst.
  • @ Danio
    es ist schon in früheren Gesprächen aufgefallen, warum ich bisher so viel gewechselt habe. Ich habe auf diese Frage ehrlich geantwortet, dass ich manchmal Probleme im zwischenmenschlichen Bereich habe. Ebenfalls das ich diesbezüglich sehr hart dran arbeite und es niemanden damit geholfen ist, wenn ich mit Bauchschmerzen zur Arbeit komme und meine Arbeitsqualität dadurch beeinträchtigt wird.
    Damit bin ich bisher ganz gut gefahren.
    Ja, in der Pflege ist Mobbing leider weit verbreitet. Es ist der Stress und die Überforderung, die immer mehr werdenden Aufgaben und immer mehr reduzierte Personal. Man lässt sozusagen seinen Druck an jemand anderem aus.... . Wenn einem dann noch z.B. an mir etwas nicht passt wird nunmal darauf rumgehakt, immer und immer wieder. Da kann ich auch meist vergebens versuchen durch Gesprächen oder Handlungsänderungen meinerseits die Situation zu ändern.

    Das die amtierende WBL mich nicht ab kann würde ich sogar noch nachvollziehen können. Immerhin sollte ich ihren Posten übernehmen weil sie eigentlich nicht geeignet dafür ist (laut Vorgesetzte, PDL). So etwas in der Art wurde ihr auch schon gesagt.... .
    Das ich eine gute Kraft bin weiß ich, das soll auch jetzt nicht eingebildet klingen oder so. Aber ich schaffe Tätigkeiten in 2-3 Stunden wofür andere examinierte Kollegen einen ganzen Dienst für brauchen.... Neid spielt dann wohl bei denen auch eine Rolle.
    Ich weiß das ich gut bin und
    das lass ich mir durch nichts und
    niemanden kaputt machen.

    Auch ich darf Fehler machen,
    weil Fehler menschlich sind.
    :blume auf:
  • Hab mich ja gestern in einer anderen Einrichtung beworben. Nachdem ich endlich endlich diese verschi*sene Email raus hatte bekam ich bereits 1 Stunde später einen Anruf von der PDL. Habe morgen um 16.00h ein Vorstellungsgespräch :). Falls ich das nicht erwähnt habe: es geht um eine 80% Stelle als Nachtwache.
    Ich weiß das ich gut bin und
    das lass ich mir durch nichts und
    niemanden kaputt machen.

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    weil Fehler menschlich sind.
    :blume auf:
  • Freut mich, dass du gute Arbeit machst und das auch so siehst. Die bisherigen Wechsel müsstest du gegebenenfalls deinem neuen Arbeitgeber erklären. Hätte vielleicht dein alter dafür Verständnis, wenn du ihm sagst, wo dir der Schuh drückt? Bestenfalls lässt sich Mobbing durch klärende Gespräche und Reflexion aus der Welt schaffen oder der Arbeitgeber würde dich in Zukunft besser behandeln. Wenn ein möglichst gutes Betriebsklima deinem neuen Arbeitgeber am Herzen liegt und er die Stimmung und Handlungen mitkriegt, dann hättest du vielleicht den Hauptgewinn gezogen. Solche Arbeitgeber gibt es mit hoher Wahrscheinlichkeit auch, zumal sich ein schlechtes Klima zwischen den Pflegern, auch auf die Betreuten auswirkt.

    Von Mobbing im sozialen Bereich habe ich im Zusammenhang mit Lehrern einmal etwas gehört. Eine Lehrerin hat mir anvertraut, dass der Direktor ihre Kollegen gegen sie aufgestachelt hätte.
  • Danio schrieb:

    Hätte vielleicht dein alter dafür Verständnis, wenn du ihm sagst, wo dir der Schuh drückt? Bestenfalls lässt sich Mobbing durch klärende Gespräche und Reflexion aus der Welt schaffen oder der Arbeitgeber würde dich in Zukunft besser behandeln.
    Schön wäre es. Ich habe öfters mit der PDL (alleine) über B. gesprochen und immer wurde mir versichert, dass sie sich kümmern wird. Stets hat sie mir zugestimmt, dass das Verhalten von B. untragbar wäre.... B. blieb aber weiterhin WBL.
    Mein letzter Strohhalm nach dem ich vor 2 Wochen griff war schließlich ein Gespräch mit stellv. PDL, QM (Qualitätsmanagerin), B. und mir. Dort habe ich B. offen darauf angesprochen, was los sei, dass ich ihr Verhalten mir gegenüber nicht nachvollziehen könne. Geschweige denn mir keinen Fehler bekannt sei welchen sie so dermaßen wütend auf mich machen würde.
    Sie erklärte schnippisch das sie es satt habe für meine Fehler immer gerade zu stehen.
    Klar ist es blöd als WBL. Aber sie als Leitung kriegt Beschwerden nunmal als Erste mitgeteilt und hat dann nunmal dafür zu sorgen, dass die Probleme angegangen werden. Da sie mir diese vermeintlichen Fehler aber nie gesagt oder weiter gegeben hat konnte ich aus diesen auch nichts lernen.

    Im Endeffekt wurde mir nahe gelegt Rücksicht auf B. zu nehmen und ihre kollerische und aggressive Art einfach so hinzunehmen. Das sie mich vor Angehörigen, Bewohnern und Ärzten anbrülle wäre nunmal ihre Art.
    --------------- 2. Dezember 2015, 19:38 ---------------
    Was für ein Wechselbad der Gefühle.
    War bei dem Vorstellungsgespräch. Da hat man mir erst mal um die Ohren gehauen, dass sämtliche Arbeitszeugnisse von mir schlecht wäre. Das hat mich ziemlich durchgeschüttelt. Ich weiß nicht warum sie das gesagt haben, aber es stimmt definitiv nicht! Sie wollten mich vielleicht nur verunsichern... kA... . Dann habe ich erfahren, dass Heike und Claudia G. leitende Positionen in der Einrichtung hätten. Mir sind sämtliche Gesichtszüge entglitten, wurde blass und brachte keinen Ton heraus. Zumal ich viel weniger verdienen würde als derzeit.
    Zusammenfassend ist das Gespräch meiner Empfindung nach so la la gelaufen.

    Bin direkt im Anschluss zu meiner Arbeit gefahren und habe der stellv. PDL klipp und klar gefragt, ob ich ab Januar noch im K. arbeite und warum ich so viel frei hätte. Sie schüttelte mit dem Kopf, konnte nicht verstehen warum ich so eine Angst um meinen Arbeitsplatz hätte. Niemand würde mit dem Gedanken spielen, mich gehen zu lassen.
    Das viele Frei käme deswegen zu Stande weil ich über 70 Überstunden habe. Mein Gott... wo hab ich die nur her :P ;) ?! Die Direktorin habe der stellv. PDL ziemlich die Hölle wohl heiss gemacht, dass ich so viele Überstunden hätte. Deswegen soll ich sie abbauen.
    Mit B. habe sie inzwischen auch schon 2 weitere Gespräche geführt.


    Mein Gott Leute. Ihr könnt nicht erahnen, wie erleichtert ich bin. Vielen lieben Dank allen Mitgliedern, die mir hier beigestanden haben. DANKE :lieben

    Ähm... kann ein Mod. oder so diesen Thread schließen :D ? :geschlossen:
    --------------- 15. Dezember 2015, 19:25 ---------------
    Habe heute die schriftliche Kündigung erhalten. Ihr könnt euch vorstellen, wie es mir gerade geht.
    Ich hab meine Eltern angerufen und gehoft, dass sie mir etwas Beistand leisten können. Meine Mama war auch (unerwartet) verständnisvoll und hat auch wirklich mich kaum verurteilt. Hab sie dann darauf hingewiesen, dass mir Vorwürfe gerade nicht weiterhelfen.

    Habe auf deren Rat bei meinen jetzt Ex-Arbeitgeber angerufen und erfragt, was der Grund wäre für die Kündigung. Ich war zu viel krank. Ausserdem krank 1 Woche nach dem Urlaub und sei nicht belastbar. Ich habe erklärt, dass ich einen Hexenschuss hatte und nicht fähig war zu arbeiten. Aber das wurde ignoriert.

    Durcheinander und wirklich verzweifelt wie ich in dem Moment war habe ich das andere Altenheim nochmal angeschrieben, wo H. arbeitet (die mir in einer anderen Einrichtung das Leben zur Hölle gemacht hat). A. hat mich gebeten, mir es sehr gut zu überlegen ob ich da arbeiten möchte.... . Am Freitag kann ich den Vertrag unterschreiben.

    Da mein Ex-Arbeitgeber nur 20km von der Einrichtung weg liegt bin ich direkt zu ihm gefahren um meine Sachen zu holen. An der Rezeption saß die WBL, dessen Posten ich ja eigentlich hätte einnehmen sollen. Sie hat mich so ekelhaft glücklich angegrinst das ich ihr am Liebsten
    Spoiler anzeigen
    in die Fres*e geschlagen hätte
    Es war mir einfach wichtig jetzt da hin zu fahren, da ich sonst sicherlich nicht den Mut gehabt hätte es zu tun. Bin auch nicht mehr auf den Wohnbereich hoch.... .

    Hab jetzt auf Rat von A. noch ein paar weitere Bewerbungen rausgehauen. Hoffentlich melden die sich bald...


    ich hab viel geweint. Aber irgendwie geht es mir dennoch den Umständen entsprechend gut. Wollte mich eigentlich betrinken aber irgendwie... geht es mir noch zu gut dafür. Selbst zum Fressen hab ich keine Lust, geschweige denn zum Reden. Muss aufpassen, dass ich in keine Depression jetzt rutsche.

    Vertraue niemanden, was sie dir sagen!
    Ich weiß das ich gut bin und
    das lass ich mir durch nichts und
    niemanden kaputt machen.

    Auch ich darf Fehler machen,
    weil Fehler menschlich sind.
    :blume auf:
  • Hallo Lenara

    Ach du schande...das tut mir leid, dass es nun doch so plötzlich kam, obwohl dir was anderes zugesichert wurde.
    Und dennoch habe ich das Gefühl, gerade aus deinen letzten Zeilen, etwas Erleichterung rauszulesen. Nach dem, was du mit B. erlebt hast, wäre es nicht verwunderlich.
    Umso mehr drücke ich dir die Daumen, dass sich aus den anderen Bewerbungen was ergibt und du irgendwo komplett neu anfangen kannst - ohne Altlasten wie z.B. H..

    Du schreibst selbst über dich, dass du eine gute Pflegekraft bist. Bitte vergiss das nicht - trotz der Kündigung. :)
    Liebe Grüße sendet euch Luna

    :elefant blau: :elefant orange: :elefant blau:
  • ich höre nicht gerne, dass es dir nicht so gut ergangen ist. Du bist aber entschlossen hingefahren, um noch ein paar Dinge zu holen. Das ist couragiert.

    Man könnte nun argumentieren, dass deine und die Persönlichkeit der QM, nicht zusammengepasst haben. Nicht jeder, der etwas höher in der Hierarchie steht, hat noch Bodenhaftung. Ein Problem ist leider das, dass die Liste der Arbeitsplatzwechsel immer länger wird. Irgendwann könnte es sein, dass ein Arbeitgeber sozial sein muss, damit jemand mit weniger gutem Zeugnis angestellt wird. Ich kenne das von mir. Vielen Arbeitgebern fehlt einfach der Bezug zu anderen und dann wird danach geurteilt, was dem Arbeitgeber näher liegt. Es kommt zur Schubladen-Bildung. Oft ist es so, dass Unternehmer einen möglichst hohen Mehrwert erwarten und für viele ist das Beste gerade gut genug. Es zählt immer noch der Marketing-Charakter und das Verkaufen der eigenen Qualitäten. Wenn deine Arbeitszeugnisse besser sind, als sie der Personalleiter bewertet hat, dann wollte er dich damit entweder aus der Reserve locken und deine Reaktion testen oder damit seine Verhandlungsposition stärken, was in einem geringeren Stundenlohn gemündet hat.

    Vielleicht hat die WBL an der Rezeption dich nun zum letzten Mal gemobbt. Du müsstest mir aber bitte noch die Abkürzungen wie WBL und PDL aus dem Pflegebereich erklären.