Parallelrealitäten im "Rechts"system

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    • Parallelrealitäten im "Rechts"system

      Habe während meiner ersten Scheidung Erfahrungen mit dem sog. "Rechts"system machen müssen, die mir jegliches Vertrauen in den sog. "Rechtsstaat" nachhaltig genommen haben.

      Zur Geschichte:
      war getrennt (1Kind) und wieder in neuer Beziehung mit einem neuen Kind.
      Meine neue Partnerin bekam vom Sozialamt trotz Baby kein Erziehungsgeld weil ich als Vater über der Einkommensgrenze lag und ja lt. Gesetz für neue Frau (die eigentlich mit dem Baby nicht arbeiten konnte) für die neue Frau aufkommen musste.

      Hier beginnt die Justizposse (die zwar völlig ballaballa von der völligen Abgedrehtheit und Realitätsverlust von Juristen zeugt, aber existenzgefährdend war).
      Für mein Kind aus erster Ehe habe ich freiwillig mehr Unterhalt gezahlt. Soweit so gut.
      Meine Exfrau forderte aber zusätzlich 1400€ monatlich an Ehegattenunterhalt und hat dafür massiv 7 Jahre mit einem gewitzten Rechtsverdreher von Anwalt gekämpft.
      Wie kann man von jemandem der 2.400 netto verdient, der 300€ fürs Kind (damals) zahlt erwarten dass er mit den verbliebenen 700€ (Hartz IV ist höher) die Miete, seinen Lebensunterhalt bestreitet und noch für seine neue Partnerin mit insgesamt 3 Kindern aufkommt (wie das Sozialamt gefordert hat)?

      Ganz einfach!
      Man spaltet die Realität in verschiedene virtuelle Scheinrealitäten auf.

      - Das Sozialamt was meiner neuen Frau und den Kindern die Hilfe verweigert hat weil ich als Lebenspartner gut verdienen würde hat einfach die Tatsache ignoriert, dass ich noch Unterhaltspflichten gegenüber der Ex hatte - wär mein Privatvergnügen und ginge sie nichts an

      - der Richter, der den Ehegattenunterhalt verhandelt hat, hat ebenfalls die Tatsache ignoriert, dass ich noch Frau und 3 Kinder zu ernähren habe - "Wenn Sie sich keine neue Beziehung leisten können dank dürfen sie keine eingehen!" Womit er klipp und klar seine Meinung zu dem ollen Grundgesetz und den von Gutmenschen formulierten Menschenrechten wie freier Partnerwahl und Gleichheitsgrundsatz hielt (meine Ex durfte eine neue Beziehung eingehen und war auch in einer neuen Beziehung- mir war es verboten)

      Soweit schon völlig verrückt
      Aber die Posse wird noch verrückter wenn man sich anschaut wie das gesetzlich garantierte Existenzminimum als virtuelles Gut durch Rechentricks erschaffen wird:

      Bei den Rechentricks wurde das Bruttoeinkommen herangezogen, Pauschalen für Steuern abgezogen, die niedriger als die tatsächlichen Steuern waren, Krankenkasse und Rentenversicherung überhaupt nicht berücksichtigt, Weihnachts- und Urlaubsgeld als monatliches Einkommen betrachtet und eine einmalige Steuerrückzahlung von 5000€ als jährlich wiederkehrendes festes Einkommen angerechnet (haha- Super Witz! was haben wir da doch gelacht).
      Heraus kam ein monatliches Nettoeinkommen von voila:
      4400€
      und da kann man doch locker mal 1700€ abdrücken und ist doch locker über dem Existenzminimum- was hat der Mann bloß?

      Das Vorlegen von Gehaltsabrechnungen und Kontoauszügen konnte das Gericht nicht überzeugen. Mein Anwalt meinte nur, da könne man nichts machen. So würde "Recht" nun mal funktionieren...
      Sein dummes Gesicht, als ich seine Rechnung nicht zahlen konnte!
      Der muss wohl selber geglaubt haben, dass ich mehr als auf den Gehaltsabrechnungen verdiene :wall !

      Das ist leider kein Einzelfall für den Realitätsverlust von Behörden.
      Wäre 2014 beinahe obdachlos geworden.
      Hatte monatelang keinerlei Einnahmen, da keine Aufträge. Alle offenen Rechnungen zu 100% ohne Eigenbehalt vom Finanzamt gepfändet aber das Jobcenter hat mir ein fiktives Einkommen von 4400 monatlich ausgerechnet (gepfändete Einnahmen durch 12 dividiert) und die Tatsache, dass ich in der REALITÄT keinen Cent zum Leben hatte hat sie Null interessiert...

      Erst mit der Insolvenz bin ich wieder ins soziale Netz gekommen und habe eine Scheißangst was passieren könnte, wenn ich wieder arbeitsfähig werde und wieder arbeite.

      Bitte versteht mich nicht falsch!
      Ich möchte unglaublich gerne wieder gesund werden und gerne wieder arbeiten. Ich möchte auch gerne wieder für meine Kinder zahlen und auch einen Teil der Schulden abzahlen und es ist OK knapp über dem Existenzminimum zu leben.

      ABER
      Nach diesen schlechten Erfahrungen habe ich so eine Sch...angst wieder reingelegt zu werden und wieder durchs soziale Netz zu rutschen...
      Diesmal möchte ich das vorher klären, das wirklich das Existenzminimum übrig bleibt- in der REALITÄT und nicht in virtuellen Berechnungen!

      Könnt Ihr das verstehen?
      --------------- 19. Januar 2016, 14:02 ---------------
      Ach so:
      2400€ netto waren es als ich noch mit meiner Ex lebte.
      Als getrennt Lebender waren es noch 2.200 und es war...wirklich eng mit stillender Frau, 3 Kindern und so viel Unterhalt...
      Hat mich psychisch so belastet, dass auch die neue Beziehung den Bach runterging (schwere Deoressionen) und ich habe mich bis heute nicht von erholt...
      Habe jegliches Vertrauen in den sog. "Rechts"Staat verloren. Das ist nur eine hohle leere Phrase.
    • Hey Feanor ,ich geh mal nicht auf deinen Post ein,sondern auf die Überschrift des Threads.
      Also
      Ich empfind es als sehr anstrengend ,die verschiedenen Schichten in unserem Land zu betrachten.Dabei sind wir hier ja wohl noch sehr gut dran!Jeder Freundeskreis bildet ja eine Schicht.Alleine das Gefängnis ist ja eine Welt für sich.Jede Schicht ,hat ihreeigenen Grenzen,also Gesetze.Die einen empfinden es als ok einmal im Monat zu putzen, die nächsten machen jeden Tag sauber.Für den einen ist es okay den ganzen Tag mit seinen Kumpels zu saufen,für den anderen ,den ganzen Tag zu schuften wie ein Tier.Dieveinen Feiern gerne,der nächste geht lieber ins Museum.Jede Welt hat also ihre eigenen Gesetze.Zum Beispiel Jobcenter,das ist ganz klar eine Abhängigkeits Beziehung und hat meiner Erachtung ,nicht viel mit Selbstdefinition zu tun.Ich persöhnlich ,bin gerne ein Grenzgänger und schaue mir viele verschiedene Systeme an. Ich kenn Leute die ham Geld,kenne Leute die ham keines,kenn Leute die sich hängen lassen,kenn Leute die straff durchs Leben ziehen(straff im Sinne von gerade),kenn Leute die sich über Musik,glauben,Drogen,Freunde,Kinder,Partner definieren.Irgendwie eine sehr krasse Sache.und alle Leben sozusagen,unter einem Dach! Ich empfinde unser System,also Deutschland als sehr gut! Es funktioniert!Natürlich hat jedes System auch Schwachpunkte.Aber es funktioniert,für die breite Masse!Es ist ganz klar definiert,das man eine gewisse Form des Konsums leben muss,um anerkannt oder toleriert zuwerden.Mann muss auch funktionieren und gefallen wollen ,um akzeptiert zu werden,seinen Kreis zu finden und glücklich Leben zu können.Unsere Gesetze sind meist klar definiert,was nicht in jedem Land so ist!Hier ist es klar, wenn man jemanden,etwas tut,dass dies meist Sanktioniert wird.Wir haben hier das Glück sozusagen künstlich abgeschottet leben zu können,müssen nicht jagen ,Essen anpflanzen oder Tiere zu töten.Können uns auf unseren Technikkram fixieren und diesen erlernen.Eine Wissenschaft für sich.Wichtig ist eine Entwicklung für uns!Und in dieser Entwicklung sind wir Teil eines ganzen! In diesem Sinne verbreite ich nochmal,einen für mich wichtigen Spruch,der mir zeigte,dass ich Wellen schlagen kann.Du bist Deutschland!
    • @Icecold
      Auch ich weiß sehr wohl zu schätzen hier in Deutschland zu wohnen.
      Man muss nur zu den Standardfällen gehören, und die Regeln akzeptieren.
      Jetzt wo ich den schützenswerten Status als Sozialhilfeempfänger und Behinderter habe - bin ich voll abgesichert und es geht mir gut.
      Es gibt nur wenige Länder auf der Welt, die so ein gutes soziales Netz haben.

      Würde aber gerne wieder gesund werden und aus der Sozialhilfe raus und muss mich jetzt vorher genau kundig machen, dass ich nicht wieder in die obigen Fallen tappe.
      Als Sozialhilfeempfänger kriege ich kostenlose Rechtsberatung, wenn ich die schützende Sozialhilfe verlassen will riskiere ich, evtl. kein Geld für einen Anwalt zu haben und mich finanziell zu verschlechtern (so ist das System nun mal und so sind die Regeln) was VORHER abzuklären ist.
      Wie gesagt: riskiere evtl. - nach meinen traumatischen Erfahrungen (s.o.) kommen da massive Ängste und Phobien hoch die leider auf realem eigenen Erleben basieren.

      Bin nicht in diesem Land geboren und aufgewachsen und kenne daher die ganzen ungeschriebenen Gesetze und Regeln natürlich nicht, habe auch (noch) keine sozialen Kontakte die mir da helfen könnten und weiß ohne Hilfe auch nicht, wo man Hilfe kriegt.

      Das ist schon belastend, da ich eigentlich gerne wieder gesund werden und aus der Sozialhilfe rauswill - aber da kommen massive Panikattacken nach all dem was ich durch und hinter mir habe...
    • Ein Problem ist auch, dass durch die Abkoppelung des Rechtssystems von der richtigen Realität jede Menge Fehlanreize erzeugt werden die einen großen volkswirtschaftlichen Schaden erzeugen.

      Der Unterhaltsfalle oben hätte ich entgehen können indem ich mich an die ungeschriebenen Regeln gehalten hätte und NICHT mit meiner Lebenspartnerin zusammen gezogen wäre (mal davon abgesehen dass das tatsächlich besser gewesen wäre). Zwei Wohnungen zu haben wäre wirtschaftlich günstiger gewesen als eine.
      Meine Ex ist schließlich auch genau deshalb nicht zu ihrem Lebenspartner gezogen.
      Ich war da völlig naiv und blauäugig und bin in eine Rechtsfalle getappt aus der ich nur schwer und mit massiven psychischen Schäden wieder rausgekommen bin.

      Ein weiterer Schwachpunkt des Systems ist Selbstständigkeit.
      Gerade für psychisch kranke Menschen, die für den normalen Arbeitsmarkt nicht belastbar genug sind - wäre das eine Alternative: kleine Selbstständigkeit und aufstocken.
      Leider ist eine kleine Selbsständigkeit nicht planbar. Mal nimmt man was ein und manchmal monatelang eben nichts, je nach Marktlage und eigener psychischer Belastbarkeit.
      Damit kommen Behörden aber überhaupt nicht klar.
      Eine psychisch kranke Bekannte lebt auch von Sozialhilfe und jobt nebenbei noch mit einer Mini-Selbstständigkeit.
      Sie meinte, das geht nur wenn man KEINERLEI Gewinn macht - jede Einnahme muss sofort wieder investiert werden wenn man nicht obdachlos werden will.
      Hier zeigt sich das Problem der Scheinrealitäten der Behörden deutlich:
      Wenn man in der richtigen Realität Einnahmen hat, die die Ausgaben übersteigen, also Gewinn, muss man die Sozialhilfe in Höhe des Gewinns zurück zahlen.
      Das mag noch OK und völlig in Ordnung sein.

      Aber:

      Der Realitätsverlust beginnt in dem Moment wenn das Sozialamt(bzw. Jobcenter) ohne Berücksichtigung der tatsächlichen Gegebenheiten einfach davon ausgeht, dass man von nun an IMMER diesen Gewinn in Zukunft hätte und die Höhe der Sozialhilfe für die Zukunft streicht.
      Bleiben da die Einnahmen aus oder fallen geringer aus - rutscht man sofort durch das soziale Netz und riskiert im schlimmsten Fall obdachlos zu werden bzw. im günstigsten Fall nichts zu essen zu haben.

      Hier zeigt sich sehr deutlich wie schädlich die unrealistische Denkweise der Behörden ist und wie sie Menschen die Motivation nimmt, aus eigener Kraft die Hilfsbedürftigkeit zu beenden.
      Das ist z.T. politisch gewollt- die Jobcenter haben (so habe ich gehört, weiß aber nicht wie zuverlässig die Information ist) die Vorgabe möglichst viele Selbstständige in eine besser planbare feste sozialversicherungspflichtige Tätigkeit zu ekeln - andererseits völliger Bullsh.t da es gerade für psychisch kranke Menschen eine gute Alternative wäre.

      Apropos Realitätsverlust bei sozialversicherungspflichtiger Tätigkeit: ein Berater sagte mir unter der Hand, dass die aktuellen gesetzlichen Vorgaben mit mindestens 20 Bewerbungen im Monat auch auf Stellen wo man gar nicht qualifiziert ist, nicht nur grober Unfug sind sondern massiven volkswirtschaftlichen Schaden anrichten würden.
      Die Personaler würden von den Pflichtbewerbungen unqualifizierter Bewerber so zugespamt dass es erhebliche Kosten verursachen würde, die Pflichtbewerbungen von denen die tatsächlich in Frage kämen und tatsächlich Interesse haben zu trennen.
      Massiver Schaden bei den Unternehmen einerseits und massiver Schaden bei tatsächlich qualifizierten Bewerbern die den Job nicht kriegen (da unter Hunderten Pflichtbewerbungen nicht auffindbar) und ihrerseits arbeitslos werden andererseits...

      Da läuft einiges massiv schief.
    • Nun, ich nenne das alles mal nicht "Parallelrealitäten", denn Realitäten gibts ja eigentlich nur eine. :) Und ja, es läuft hier einiges schief. Das bestreitet keiner.
      Anmerken möchte ich aber auch, dass die einzelnen Behörden in den Städten auch nur das ausführen, was ihnen gesagt wird. Gerade im Jobcenter stehen die Mitarbeiter selbst unter hohem Druck und haben ihre Vorgaben. Und nein, ich will niemanden in Schutz nehmen. Aber es ist nun mal so.
      Ich führe immerhin auch nur aus, was mir gesagt wird (arbeite auch auf einer Behörde).

      Menschen, die auf Sozialleistungen angewiesen sind, haben wenig Geld und leben am Existentminimum - keine Frage. Ich kenne das immerhin selbst, bekam gut 6 Jahre ALG I / II.
      Das macht verdammt viel Druck und belastet stark, auch keine Frage. Ich dachte damals auch "boah, gehts mir schlecht".
      Seit 5,5 Jahren bin ich nun berufstätig und mein Gehalt ist für eine 19,5h-Woche zwar anständig, jedoch zähle ich zu der Sparte "Geringverdiener". Ich liege nicht wesentlich über der Aufstockungsgrenze und wenn ich meine Zusatzleistung wegen meiner Behinderung (Blindengeld - und das brauche ich auch für Mehraufwendungen) nicht hätte, wäre ich am Ar.sch. Mir zahlt nämlich keiner meine Miete,
      ich erhalte keine Gerichtskostenhilfe,
      keine Möglichkeit, mir im Sozialkaufhaus was kaufen zu dürfen
      keine Befreiung für Medis & Co
      kein Wohnberechtigungsschein
      etc.
      Und ich lebe in einer recht teuren Stadt.
      Unterm Strich geht es mir also nicht besser als jemand, der Sozialleistungen erhält - löst genauso Druck aus.
      Verzeiht es mir, wenn ich die Meinung vertrete, dass jemand, der arbeitet, mehr zur Verfügung haben sollte als ein Hartz IV-Empfänger. Dass ein Geringverdiener auch diverse Vorteile haben sollte.
      Und da ich nun beide Seiten kenne - also Sozialleistungsempfänger vs. Geringverdiener - jetzt habe ich mehr Druck als früher.
      Mein Glück, dass ich mit Geld umgehen kann.

      Ich will hier nichts runter reden oder verteufeln - was ich aufzeigen will, ist: Nicht jeder, der NICHT vom Amt lebt, hat es automatisch besser.

      Es gibt genug, die es auch nicht anders wollen - weil es zu leicht gemacht wird. Denn trotz Sozialhilfe (also wenig Geld) leben wir in einem Land, wo eigentlich keiner hungern muss.
      Stimmt nicht - denkt vielleicht der eine oder andere.
      Sicher ist es von Stadt zu Stadt unterschiedlich - aber in Bezug auf die Stadt, in der ich lebe, gibts eine ganze Reihe an entsprechenden Hilfsangeboten.
      Nicht zuletzt fehlt Vielen einfach der Anreiz, arbeiten zu wollen. Und das ist kein Schönreden, das ist leider Tatsache. Warum, das liegt auf der Hand.

      Verzeiht, wenn ich hier irgendjemanden auf die Füße getreten sein sollte. Ich beziehe meinen Beitrag auf niemanden von euch und habe mich auch nicht auf den Eingangspost bezogen. Wollte es nur mal loswerden.
      Liebe Grüße sendet euch Luna

      :elefant blau: :elefant orange: :elefant blau:
    • @Luna
      Sehe ich genauso. Wer arbeitet, dem soll es auch besser gehen. Genau das meine ich mit "Fehlanreizen".
      Ich musste erst meinen Job hinschmeißen um meine Wohnung behalten zu können- das kann es ja irgendwie nicht sein.
      Waren natürlich ganz besondere Umstände und megakompliziert und psychisch war ich sowieso schon laaange am Ende weshalb es mir sogar gut tut - andere Geschichte...
      Auch dass die meisten Leute vom Jobcenter nicht nur nur ihren Job machen sondern auch nach allerbesten Kräften in ihren Möglichkeiten versuchen zu helfen- kann ich bestätigen. Man sollte sie wirklich nicht sauer fahren und lieber vieles nett "auf dem kleinen Dienstweg" klären.
      Das gleiche trifft auch auf Richter zu. Die die ich getroffen habe waren nett und man konnte (bis zu einem gewissen Punkt) auch durchaus mit Ihnen reden - aber die haben (und sollten auch) erst recht ihre Vorgaben wie was zu interpretieren ist - diese Vorgaben sind leider das Problem...
      Und nochmals: wer arbeitet soll auch belohnt werden und es wenigstens etwas besser haben.
      Das ist genau der Punkt wo ich bei mir anfange, Gedanken zu machen weil eben das leider nicht immer gegeben ist. Gibt da durchaus sehr unschöne Konstellationen...
      Nach meinen teilweise sehr negativen Erfahrungen habe ich viel von meiner Naivität und Leichtgläubigkeit eingebüßt- was vielleicht gar nicht so schlecht ist.