Studium für Ältere

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    • Studium für Ältere

      Trage mich seit 15 Jahren mit dem Gedanken, noch einmal ein Studium zu machen, da ich eindeutig den falschen Beruf gewählt habe.
      Aufgrund meiner angeborenen Empathie und therapeutischen Begabung würde ich gerne Psychologie studieren und die Ausbildung zu meinem Traumberuf als psychologischer Psychotherapeut machen. Setzt natürlich voraus, dass die BPS erfolgreich therapiert wird.
      Bisher stand ich im Arbeitsleben und hätte für viele Jahre auf meinen Verdienst verzichten müssen weshalb das aufgrund der zahlreichen Zahlungsverpflichtungen bisher nicht in Frage kam.

      Jetzt bin aufgrund meines Burnouts aber sowieso erstmal arbeitsunfähig und muss sowieso wieder von vorne anfangen.
      Jetzt wäre also die Zeit, meinen Lebenstraum zu verwirklichen.
      Habe schon von einigen Leuten gehört, dass sie erst im späten Alter noch studiert und ihren Traumberuf ergriffen haben.

      Was gibt es da für Möglichkeiten, sich auch als älterer Student in der Uni einzuschreiben?

      Das wäre für mich eine Perspektive und würde meinem Leben wieder einen Sinn geben.
    • Wieso nicht?

      Nobody is perfect, nicht einmal Psychologen
      .

      Wenn ich mich noch Recht an "Klinische Psychologie und Psychotherapie Band II" vom Springer-Verlag erinnere, dann umfasst die Ausbildung mehr als 600 Stunden im Master und setzt den Bachelor in Psychologie voraus. Teilgebiete sind Theorie, Praxis, Selbsterfahrung und Supervision. Psychoanalytiker nach Freud müssen sich selbst einer Psychoanalyse stellen. In Klinischer Psychologie kann man sich dann spezialisieren, beispielsweise auf kognitive Verhaltenstherapie, wie etwa der rational-emotiven und der Schematherapie, der Gestalttherapie, der Tiefenpsychologie, der Klientenzentrierten Therapie, der Dialektisch-Behavioralen-Therapie und der Systemtherapie.

      Ärzte können eine weiterführende Ausbildung machen. Bei Psychotherapien gilt es ein Ziel zu vereinbaren, die Höchstzahl an vorgesehenen Stunden für eine Therapie nicht zu überschreiten und zwischen Psychologischer Beratung und Psychotherapie zu unterscheiden, speziell was die rechtliche Stellung und die Ausbildung betrifft.

      Ein gutes Gespür wirst du brauchen, zwischen sokratischem Dialog und Columbo-Technik.
    • Hallo feanor.

      Wenn es dir "nur" darum geht, später als Therapeut zu arbeiten, würde ich an deiner Stelle mal genau im Psychotherapeutengesetz und bei Ausbildungsstätten nachforschen, welche Zugangsvoraussetzungen du erfüllen musst. Gerade Psychologie ist ein super beliebtes Studienfach, mitunter mit einem NC von 1,0 ... dementsprechend ist die Studentenschaft sehr eigen. Wenn dir es "reicht" lediglich mit Kindern und Jugendlichen zu arbeiten, gibt es immernoch die Möglichkeit mit einem abgeschlossenen Studium der Erziehungswissenschaften eine Ausbildung zu machen. Ich kann mich auch noch erinnern, dass meine Deutsch- und Psychologieleherin im Abitur ihre Therapeutenausbildung berufsbegleitend gemacht hat.

      Am Besten ist es, sich vor Ort persönlich informieren - Beratungsstellen, Behandlungszentren. Informationen und Beratung alles was die Universität anbelangt ist irgendwie immer sehr formal.