Wie kann man sich Hilfe holen, wenn Tierarztkosten zu hoch?

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    • Wie kann man sich Hilfe holen, wenn Tierarztkosten zu hoch?

      Hi!
      Ich habe mal eine allgemeine Frage: Freunde von mir haben drei Katzen, sind allerdings selbst krank und können nicht arbeiten gehen. Jetzt ist es so, dass der Kater krank ist und auch einige andere Untersuchungen stehen an.

      Nun ist es so, dass die beiden das Geld nicht haben, um die Tierarztkosten zu bezahlen. Der arme Kerl tut mir leid! Hab ihn gestern gesehen. Da ich selbst zwei Fellnasen habe interessiert mich das:

      Was kann man tun, wenn die Tierarztkosten nicht mehr bezahlbar sind? Ich habe mal gehört, es gibt wohl eine Stelle, die die Tierarztkosten übernimmt und wo man das in Raten abbezahlen kann. Aber weitere Infos (Name etc.) bekam ich nicht. Ich habe schon das Internet rauf und runter recherchiert.

      Über Tipps wäre ich dankbar!

      Viele Grüße, Rauhtierchen :loverenn:
      :fledermaus:
    • Solche Stellen gibt es.
      Die Übernehmen allerdings nur wenn man unverschuldet finanzielle Probleme bekommen hat und das Tier schon angeschafft wurde als die Finanzen noch geregelt waren.
      Leute, die sich Tiere anschaffen und dafür nicht sorgen können kriegen von der Stelle eher den Rat das Tier abzugeben, da die Situation nicht besser wird und der Halter beim nächsten Krankheitsfall wieder anfragt.
      Vor Allem kann auch schnell behördlich was kommen wenn man erfährt dass da mehrere Tiere leben für deren (gesundheitliche) Versorgung nicht ausreichend gesorgt werden kann.

      Habe beim Tierarzt meine Ausbildung zum Tmfa begonnen und da einige solche Fälle gehabt und über die Praxis angefragt.

      Worum handelt es sich denn?
      Wenn es eine Krankheit ist mit der man bei Katzen rechnen muss sieht es in dem Fall schlecht aus.
    • @X2302

      Das verstehe ich nicht ganz. Selbst Menschen die arbeiten gehen und Tiere haben können schon mal in Schwierigkeiten geraten, wenn das Tier z.B. einer größeren OP unterzogen werden muss. Evtl. auch einer Behandlung, die _nicht_ nach einem Mal abgeschlossen werden kann. Dort kann es genau so passieren, dass mehrere Male angefragt werden muss. Wer ist heute schon noch finanziell abgesichert und was ist mit den ganzen Tieren, die im Tierheim warten. Die dürfen nicht zu Personen, die vielleicht gar nicht arbeiten gehen können, aber sich wegen Depression o.ä. dennoch an dem Tier erfreuen? Und da wird dann gesagt "Gebt euer Tier ab? Ihr könnt nicht dafür sorgen!" , nur weil die Tierarztrechnung einmal höher ist als erwartet? Und das obwohl es den Tieren dort sonst an nichts fehlt.... kann ich schlecht nachvollziehen. Finde ich ein bisschen herzlos!
      :fledermaus:
    • Ich hatte vor ein paar Jahren das Glück an einen Tierarzt zu geraten, der auch mit Ratenzahlung einverstanden war. Oder mir eine Zahlpause gewährt hat bis ich wieder Geld hatte.
      Ich weiß das ich gut bin und
      das lass ich mir durch nichts und
      niemanden kaputt machen.

      Auch ich darf Fehler machen,
      weil Fehler menschlich sind.
      :blume auf:
    • Ja, in guten Tierheimen ist ein Vermittlungskriterium, dass man sich das Tier auch leisten kann.

      Haustiere sind Luxusgüter, die Geld kosten. Sobald man die sich nicht mehr leisten kann muss man andere Wege finden. Da muss man sich dann selbst fragen ob man lieber das Tier bei sich behält solange es lebt oder einen Platz sucht der für das Tier sorgen kann.
      Für OPs gibts Versicherungen, die man abschließen kann. Die sind sogar relativ günstig.
      Es ist auch immer ein Unterschied ob die Krankheit vorrauszusehen war. Also wenn ich mir einen Mops hole und der eine Gaumensegelop braucht wird sowohl die OP Versicherung streiken als auch die Unterstützungsstellen nichts übernehmen.

      Auch ist es ein Unterschied ob das Tier nur ein paar Behandlungen braucht und dann wieder normal leben kann, oder ob die Krankheit chronisch ist und immer wieder Behandlung benötigt.

      Herzlos sind meiner Erfahrung nach eher die Tierhalter, die das Tier nur zum eigenen Vergnügen wollen und vergessen, dass es Lebewesen sind. Und sobald was damit ist stellt man fest, dass das Tier doch mehr kostet als 50€ Aldifutter im Monat.
    • Vielleicht gibt es den einen oder anderen Arzt, der die Katze umsonst untersuchen würde. Allerdings wahrscheinlich nicht gerne. Am Land könnte die Wahrscheinlich größer sein, wenn die Personen einander kennen.

      Wenn es einen Tierschutzverein gibt, der eine kostenlose Untersuchung durchführt, du aber nicht weißt wer, könntest du tagsüber die örtliche Tourismusauskunft fragen oder die Frage online in einem allgemeinen Forum stellen, das tausende Teilnehmer und Leser hat.