Studienteilnehmer gesucht!

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Studienteilnehmer gesucht!

      Hallo Forum! ^^

      Im Rahmen meines Psychologiestudiums führe ich als Abschlussarbeit eine explorative Studie durch, für die noch weitere Teilnehmer gesucht werden.

      Die Teilnahmebedingungen lauten wie Folgt:

      • Die Diagnose "Borderline Persönlichkeitsstörung" bzw. "Emotional instabile Persönlichkeitsstörung" muss ausdrücklich Fachärztlich oder Psychologisch nach einschlägigen Diagnoseverfahren (DSM/ICD) gestellt worden sein. Verdachts- oder Selbstdiagnosen sind in Zeiten der Informationsgesellschaft durchaus ernstzunehmen, für diese Studie werden aber dennoch ausschließlich fachlich fundiert diagnostizierte Betroffene gesucht.
      • Um die Ergebnisse der Studie spezifizieren zu können, müssen die Teilnehmer zwischen 18 und 35 Jahre alt sein.


      Der Ablauf für die Teilnehmer lautet wie folgt:

      Schritt eins:
      Die Studienteilnehmer übersenden via Email (borderlinestudie@gmail.com) ein Portraitfoto von sich, welches sie wahlweise bereits in petto haben, oder eigens für die Studienteilnahme anfertigen. Das Portraitbild muss hierbei lediglich zwei Bedingungen erfüllen:

      1.: Es muss nachbearbeitungsfrei bzw. ungefiltert sein. Gängige Programme oder Apps, wie z.B. Retrica, Photoshop, Wondercam oder Gimp dürfen also nicht verwendet werden.

      2.: Das Bild soll rein freizeitorientiert sein. Das heisst, es soll (neben dem Kriterium der Nachbearbeitungsfreiheit) explizit keinen weiteren Kriterien genügen, als dem Studienteilnehmer selbst zu gefallen. Gesucht werden ausdrücklich keine typischen "Bewerbungsfotos", sondern Bilder, wie sie von den Teilnehmern beispielsweise auch als Profilbild in Internetforen, Chats, oder anderen sozialen Netzwerken verwendet werden, nur ohne eine eventuell beabsichtigte Bildbearbeitung.



      Schritt zwei:
      Nach Erhalt des Fotos werden die Teilnehmer über die von Ihnen verwendete Emailadresse kontaktiert. Im Anhang der Email wird sich ein großes Bild befinden, welches aus mehreren, zusammengeschnittenen Versionen des zuvor übersendeten Bildes besteht. Jedes Einzelbild ist, mit Ausnahme des Ersten in der Reihe, mit speziellen Bildfiltern bearbeitet.




      Schritt drei:
      Die Aufgabe des Teilnehmers besteht nun darin, aus den zusammengefügten und unterschiedlich bearbeiteten Einzelbildern sein Lieblingsbild auszuwählen. Die Auswahl erfolgt, wie schon zu Beginn bei der Auswahl des teilnehmenden Fotos,ausschließlich auf Grundlage des persönlichen Geschmackes; eine "richtige" oder "falsche" Auswahl gibt es nicht!



      Schritt vier:
      Diese Auswahl wird dann via Email mitgeteilt.



      Die Emailadresse lautet: borderlinestudie@gmail.com



      Weitere Informationen zur Teilnahme:
      - Die Studienteilnahme erfolgt so anonym wie möglich! Die übersendeten Bilder werden ausdrücklich und ausschließlich zur Anfertigung der Studie verwendet, und nach Abschluss unwiederbringlich mit einem Datenshredder vernichtet. Die Emails werden gelöscht.

      - Sie werden, so wie auch die Emailadressen, zu keiner Zeit dritten zugänglich gemacht.
      Die persönliche Identität der Teilnehmer ist für die Studiendurchführung irrelevant. Weitere persönliche Daten wie z.B. Name und Adresse werden also nicht benötigt, und daher auch an keiner Stelle abgefragt.

      - Da das Thema während eines Vor-Tests zur Sprache kam: Selbstverständlich geht es nicht darum, anhand der Bildauswahl irgendwelche Diagnosen zu stellen. Es wird also niemand die Teilnehmer wegen ihrer Auswahl für "krank" erklären!


      Vielen Dank für eure Teilnahme, und viel Vergnügen! ^^
      --------------- 31. März 2016, 00:10 ---------------
      Vielleicht noch als ergänzender Hinweis: Es werden natürlich keine professionell erstellten Fotos erwartet. Aber bitte achtet bei der Teilnahme darauf, dass die objektive Bildqualität zumindest hinreichend ist, besonders was die Bildschärfe anbelangt, da das Bild sonst nicht verwendet werden kann. Zwei Beispiele findet ihr nachfolgend (mit ganz besonderem Dank an Julie H. für die Bereitstellung der Bilder):
      negativbeispiel.jpg

      Dieses Bild wäre eher ungeeignet - Warum?
      - Es ist extrem milchig/verschwommen.
      - Es ist verwackelt.
      - Es wurde offenbar bei viel zu wenig Licht aufgenommen.
      - Es scheint nur aus den Farben Orange, Schwarz und Rot zu bestehen.







      photo_2015-04-23_02-16-14.jpg

      Dieses Bild wäre hingegen sehr, sehr gut geeignet - Warum?
      - Es hat kaum Unschärfe. Selbst einzelne Haare sind noch zu erkennen.
      - Die Umgebung ist normal taghell.
      - Die Farben wirken sehr naturgetreu.
      --------------- 7. April 2016, 18:22 ---------------
      Ihr Lieben,
      es werden nach wie vor noch weitere Teilnehmer gesucht! :)
      Traut euch, es reißt euch niemand den Kopf ab :kuschligruppe
    • Ich verstehe auch den Sinn nicht... :/

      Bevor Du urteilen willst über mich oder mein Leben,
      ziehe meine Schuhe an und laufe meinen Weg,
      durchlaufe die Straßen, Berge und Täler,
      fühle die Trauer, erlebe den Schmerz und die Freude.

      Durchlaufe die Jahre, die ich ging,
      stolpere über jeden Stein, über den ich gestolpert bin,
      stehe immer wieder auf und gehe genau die selbe Strecke weiter,
      genau wie ich es tat. - Und erst dann kannst Du urteilen!

      (Autor unbekannt...) :)

    • meiner Meinung nach wird erforscht, ob BL ein Faible für eine bestimmte Bildbearbeitung haben. Ich denke da an schwarzweiß, oder eher ins bläulich kühle, als ins warm orange verarbeitet. darauf soll dann am ende n Rückschluss gezogen werden, ob wir bordis allein wie wir uns anderen online etc präsentieren, schon aus der reihe tanzen.

      oder? ;)
    • Ich habe Robert per Mail gefragt worüber seine Studie handelt und welche Ziele sie konkret hat.
      Darf ich den Inhalt hier zitieren? Es bleibt ja im Forum ....

      Ich fasse das jetzt mal kurz zusammen:
      Er möchte anhand einer Kontrollgruppe die Bilderauswahl auswerten.
      Ob BPS Patienten signifikant andere ,,Vorlieben" zeigen als Menschen ohne BPS.
      Was genau die Aussage dahinter ist und was diese Erkenntnis bringen könnte verstehe ich dennoch nicht.

      Außerdem denke ich mir ,,Es wird sehr von meiner momentanen Stimmung abhängen welches Bild ich wählen würde." :nachdenklich
      ▂▃▄▅▆▇█▓▒░ Never give up ░▒▓█▇▆▅▄▃▂
    • Spoiler anzeigen
      Was interessant ist: Wie bewerten Borderliner das gleiche Bild in anderen Farben. Depressive Personen würden eher alles grau sehen, unabhängig des Filters. Gibt es ein Lieblingsfoto? Reflektiert es Stimmungen? Sehen sich Borderliner nach Betrachten eines jeweiligen Fotos positiv oder negativ? Wie bewerten sie sich letzten Endes? Sieht man von den Farben ab. Ist eine Tendenz zu erkennen?


      Wenn spekuliert wird und der tatsächliche Zweck erfasst wird, kann die Studie den Bach hintergehen (Blind-Studie).
    • Ihr Lieben,
      Eure gedanklichen Fragezeichen sind sehr nachvollziehbar. Leider hat Danio vollkommen recht. In der Psychologie sind sehr viele Effekte bekannt, die eine -eigentlich gute- Studie unbrauchbar machen können, einfach weil Menschen keine Roboter sind. Es gibt zu jeder Frage viele mögliche Gründe, die einen Menschen mal mehr zu der einen, oder mehr zu der anderen Antwort tendieren lassen, auch ohne dass ihnen dies bewusst ist. Es wurde beispielsweise in der Vergangenheit gezeigt, dass ein- und dieselbe Tomatensoße im sonnigen Italien und unter Palmen genossen viel positiver bewertet wurde, als sie es einige Wochen später von denselben Personen daheim im verregneten Düsseldorf wurde.
      Es war in diesem Beispiel also der Örtliche Faktor, der die Meinung unbewusst verändert hat. Aber auch Vorwissen, Sympathie, Grundhaltungen etc. verzerren womöglich auch die Antworten. Wer Amerika toll findet, wird Coca Cola vermutlich eher positiv bewerten als Vita Cola, auch wenn ihm beide in etwa gleich gut schmecken.
      Solche "Antworttendenzen" versucht man natürlich in Studien hinreichend auszuschließen.
      Sehr oft geschieht dies schlicht dadurch, dass die Versuchspersonen regelrecht hinters Licht geführt werden.
      Meine persönliche Meinung ist aber: Wenn möglich, lieber bedeckt halten statt flunkern.

      Foxxy hat natürlich auch recht wenn sie sagt, dass ihre Stimmung mitentscheidend für ihre Auswahl sein könnte. Da aber sehr viele Personen gefragt werden, die alle ihre ganz eigenen, momentanen Stimmungslagen haben, gleicht sich dieser Effekt aus.

      Sollte es tatsächlich signifikante Unterschiede in der Bilderauswahl geben, könnte dies im Idealfall beispielsweise später einmal das Screening erleichtern, also eine Vor-Untersuchung ob eine BPS-Störung vorliegen könnte oder nicht. Dadurch würde dann eine Menge Zeit, und dem Patienten womöglich auch ein großer emotionaler Aufwand erspart bleiben. Soviel zu einem möglichen Zweck der Erkenntnisse dieser Studie.
      So, nun habe ich aber wirklich schon viel zu viel gesagt.

      Traut euch! :)