Gesundung

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    • Mir liegt schon länger etwas auf der Zunge, und auch wenn ich wahrscheinlich gut mein fett weg bekomme, muss ich es einfach loswerden.

      ich habe mich in diesem forum angemeldet, damit ich mich austauschen kann, man sich gegenseitig unterstützt, gemeinsam konstruktiv ist und dem großen ziel, gesund zu werden.

      ich habe auch borderline.

      aber dennoch lebe ich. und ich kämpfe. und es ist oft super super hart, aber nur durchs machen, und konstruktiv bleiben, ändert sich etwas!

      mir fehlt hier einfach enorm der konstruktive Gedanke, ich les hier so oft nur destruktive Einstellungen und das macht mich manchmal auch echt einfach wütend.

      denn es sind nicht andere schuld. denn die Vergangenheit ist nicht mehr zu ändern, nur aufzuarbeiten, denn auch ich kämpfe, und würde mich am liebsten den alk oder Männern widmen oder mich bei ungesunden,aussortierten Freundschaften wieder melden. die schuld meiner lage, jemanden anderen aufdrucken.

      aber dadurch wird nichts!! besser!


      ihr habt nur ein leben, verdammt nochmal. wacht doch mal auf und macht was!!

      seis therapie, seid rausgehen und den raumwechseln und den druck aushalten, statt nachzugeben. dinge, die euch ärgern ansprechen. Leute, die Energiefresser sind, aussortieren und aussortiert lassen. keine symbolischen Beziehungen. zu dem stehen, was man gemacht hat, aber daraus lernen. dbt. analyse. Klinik notfalls, aber nicht sofort! sonst nimmt man sich die Möglichkeit von neuen,positiven feedback mit "ich schaffe das!"


      was habt ihr heute getan, damit es euch besser geht??

      -> habt ihr heute ja gesagt, obwohl ihr nein sagen wolltet?? anstatt beim nein zu bleiben?
      -> habt ihr heute euch eine Aufgabe gestellt und sie durchgezogen, auch wenn ihr keine lust hattet?
      -> seid ihr aus den Bett gekrochen, obwohl ihr liegen bleiben wolltet?
      -> habt ihr den tag eine neue chance auf einen guten gegeben, obwohl die nacht doof war?
      -> habt ihr euch heute gesagt, dass ihr genug seid?
      -> habt ihr euch um eine alltagsstruktur/therapiesituation gekümmert?
      -> seid ihr heute mutig gewesen und ängste in die Augen geblickt, anstatt um sie einen bogen zu machen?
      -> habt ihr heute mal nicht der/die Starke gespielt?? Sondern jemanden euch wirklich gezeigt?
      -> habt ihr eure ängste angenommen ohne zu werten?
      -> wart ihr achtsam?
      -> habt ihr etwas validiert?


      oder habt ihr euch geärgert und es geschluckt? habt ihr dinge abgesagt anstatt die zähne zusammenzubeißen? habt ihr euch mit jemanden getroffen oder unterhalten, der euch nicht gut tut? und gemerkt, dass es euch Energie zehrt? habt ihr die schuld bei anderen gesucht? seid ihr liegen geblieben, anstatt aufzustehen. drin geblieben, anstatt rauszugehen? schocki anstatt sport der Spaziergang? Drogen, Alk etc genommen oder euch durch SVV verletzt, anstatt es aus und durchzuhalten oder dagegen vorzugehen??
    • Hey, bin gerade neu und finde diesen Post einfach super!

      Natürlich gibt es viel Negativität.

      Aber sollte man deswegen nicht doppelt so dankbar sein für jedes Fünkchen Glück?

      Ich bin dankbar für Sonne und Musik.
      Ich bin dankbar für die Möglichkeit, mein Leben so zu gestalten, dass es funktioniert.
      Ich bin dankbar für mein Dach über'm Kopf und dass ich mir auch was zu essen kaufen kann.
      Ich bin dankbar für meine Freunde und für jedes Lächeln, dass sie mir ins Gesicht zaubern.

      Ich bin so dankbar für die Chance zu leben und zu lachen und zu lieben.
      Denn darum geht es doch, oder?

      Der Sinn des Lebens muss nicht groß diskutiert werden und auch nicht erarbeitet werden. Gib deinem Leben einen Sinn, indem du aufstehst, raus gehst, atmest und fühlst. Das ist doch erstmal genug.
      Mein Lieblingsbeat ist immernoch das Schlagen eines Herzens.
    • Im Grunde möchte ich den Eröffnungspost sofort unterschreiben, denn ich finde es super, wenn sich jemand gerade in einer Situation befindet, in der ihm seine Erkenntnisse, seine Ressourcen und seine Möglichkeiten zum Handeln ausreichen, um diesen 11-Punkte-Leistungskatalog abzuarbeiten.

      Was mich allerdings etwas abschreckt, ist die Wut von der Du sprichst, wenn Du hier im Forum wahrnimmst, dass es Menschen gibt, die augenblicklich eben nicht diese positive Einstellung zum Leben haben - am Boden liegen und einfach nicht mehr alleine hoch kommen ... so sehr sie es auch wollen!

      Ich für meinen Teil könnte über solche Menschen nicht wütend sein, sondern sie haben mein volles Mitgefühl und auch mein Verständnis! Denn wenn ich (als Alkoholiker, Borderliner, Angst- & Panikgestörter und depressiv Erkrankter) gerade mal ein Hoch habe, wäre es auch für mich sehr leicht, dem am Boden Liegenden zu sagen "bekomm' mal Deinen A.rsch hoch und hör' auf rumzuheulen ... schau' mal - ich bin auch total krank und schaffe es momentan trotzdem, mein Leben wenigstens basal in den Griff zu bekommen".

      Das nützt dem am Boden liegenden nur nichts, weil man das Leiden eines Menschen niemals mit dem Leiden eines anderen Menschen vergleichen kann (auch wenn beide irgendwann mal die selbe(n) Diagnose(n) gestellt bekommen haben) und niemand den Fehler begehen sollte zu glauben, nur weil man es selbst geschafft hat, müsse es auch für alle anderen machbar sein.

      Im Eröffnungspost kommt der Begriff "Schuld" vor. Aber was spielt es für eine Rolle, wer die "Schuld" an der desaströsen Situation eines Menschen hat? Gar keine! Und selbst wenn: Wer sollte es denn sein, der sich (üb~)erheben wollte, darüber zu richten?

      Gerade in diesem Forum sollte es einen Platz und eine Geborgenheit für jeden geben, der augenblicklich nicht zu irgendeiner (noch so vernünftigen und wohlklingenden) Leistung im Stande ist. Für jeden, der einfach nur "alle" ist und nichts als Leere, Orientierungs- und Hoffnungslosigkeit verspürt! Wenn nicht hier, wo dann??

      Peace!
      Brüder! Über'm Sternenzelt
      Muss ein lieber Vater wohnen.
      Ihr stürzt nieder, Millionen?
      Ahnest du den Schöpfer, Welt?
      Such' ihn über'm Sternenzelt!
      Über Sternen muss er wohnen.

      (F. Schiller)
    • Hey @Danebenleben

      Wie ich dir gestern schon via WhatsApp gesagt habe - super Thema. Und - auch, wenn sich Viele vielleicht jetzt durch deine Worte angepisst fühlen - meines Erachtens sprichst du nichts als die Wahrheit! Und mir aus der Seele.

      Als ich mich hier angemeldet hatte, empfand ich es hier als viel, viel konstruktiver. Viele zu dem Zeitpunkt aktive User waren konstruktiv unterwegs, haben das Forum genutzt (SelbstHILFE) und geschaut, dass sie was lernen und selbst Gelerntes weiter weitergegeben. Das hatte mir sehr gut getan und ich dachte mir "hier bin ich richtig". Leider erlebe ich davon nicht mehr viel. Und das ist schade. Denn dieses Forum bietet so unheimlich viel an.

      Du weißt, auch ich bin eine Kämpferin und führe so manche Schlachten aus - mal täglich, mal nicht täglich. Und nur, weil ich es schaffe, täglich früh aufzustehen, täglich arbeiten zu gehen, meinen Haushalt zu machen, mit Geld umgehen zu können, Kontakte aufrecht zu erhalten, mich zu reflektieren, mich auf meine Therapie einzulassen...heißt es verdammt noch mal noch lange nicht, dass es einfach ist.
      Aber ich habe - auch hier im Forum - so oft das Gefühl, dass man bewundernd-schräg angeschaut wird, wenn man eben versucht, das Bestmöglichste aus der Situation zu machen.
      Bewunderung stößt mir dabei eher noch übel auf und macht mich wütend. Denn anstatt andere zu bewundern - selbst was tun! Durchhaltevermögen, ja, dafür kann man von mir aus vor jemanden mal einen Hut ziehen. Aber für die Leistung - das verstehe ich in dem Kontext dann nicht.

      Gerade in der heutigen Zeit gibt es so viele Hilfsangebote - außerhalb einer Foren-Reichweite! Leute, nutzt es!!!
      Liebe Grüße sendet euch Luna

      :elefant blau: :elefant orange: :elefant blau:
    • Achtsamkeit schrieb:

      Ich für meinen Teil könnte über solche Menschen nicht wütend sein, sondern sie haben mein volles Mitgefühl und auch mein Verständnis! Denn wenn ich (als Alkoholiker, Borderliner, Angst- & Panikgestörter und depressiv Erkrankter) gerade mal ein Hoch habe, wäre es auch für mich sehr leicht, dem am Boden Liegenden zu sagen "bekomm' mal Deinen A.rsch hoch und hör' auf rumzuheulen ... schau' mal - ich bin auch total krank und schaffe es momentan trotzdem, mein Leben wenigstens basal in den Griff zu bekommen".
      Versteh mich nicht falsch, dadurch dass ich oft genug am Boden lag, hab ich Verständnis. und zwar solange, wie ich merke, dass derjenige darauf bedacht ist, dass er etwas tun möchte. und sei es, in ganz doofen tiefs, abends um 19 uhr zähne zu putzen und dann aber die Wohnung für 10 Minuten zu verlassen.

      ich hatte vor zwei Wochen eine ziemlich krasse Krise, und ich wusste ich muss da leider jetzt konstruktiv durch, weil sich sonst nichts ändert. ich hab den Wunsch und natürlich auch meine "machs dir einfach: greif zum essen, alk, etc" lustig blinkenden Gedanken, aber ich hab gelernt, dass dadurch einfach nichts besser, sondern man sich eher in ne Spirale begibt. ich hab jeden tag gekämpft und war auch kurz davor aufzugeben und in meine Muster zu fallen, das "hoch" das ich gerade habe, hab ich mir durch die Arbeit der letzten 2 Wochen selbst verdient. das hätte ich nicht, wenn ich nur zuhause liegen geblieben und nicht mehr aufgestanden, und rausgegangen wäre, weil da eben nichts mehr zurück kommt. kein positives feedback, kein lächeln, keine perspektivenänderung.

      ich hab Verständnis für solche Krisen, aber ich hab kein Verständnis, wenn man über Monate oder Jahre hinweg, den "a*sch" nicht hochbekommt, und dabei mein ich als aller erstes: sich hilfe holen, akzeptieren, dass es gerade nicht geht und die Vergangenheit aufarbeiten. der zweite schritt sind dann die Beispiele, die ich oben nannte, in seinen Alltag einzubauen.

      ich denke mal 15% kann die Therapie oder das Umfeld kurzfristig verändern, aber 85% liegt einfach genau bei einem selbst in der hand!

      Achtsamkeit schrieb:

      Aber was spielt es für eine Rolle, wer die "Schuld" an der desaströsen Situation eines Menschen hat? Gar keine! Und selbst wenn: Wer sollte es denn sein, der sich (üb~)erheben wollte, darüber zu richten?
      falls es dir so vorkommt, dann tut es mir leid. ich möchte hier betonen, dass ich mich nicht über irgendwelche Schuldfragen überhebend richten möchte.
      nur: ich hab gemerkt, dass schuld jahrelang meine ausrede für alles war:
      meine mam ist schuld, ich kann nichts dafür.
      die Gegebenheiten meiner Kindheit sind schuld, ich kann nichts dafür.

      um mal nur einige solcher sachen zu nennen, es ist heute noch so, dass ich mir denke:

      "ja toll, schön, dass ich das alles abbekommen hab, ich hab durch so viel kacke durchgemusst und war nicht schuld dran!!"
      das ist okay, aber mittlerweile sag ich mir: ich hatte andere ausgangsbedingungen als andere, das ist scheiße und ungerecht, aber ich kann dennoch ein leben führen und dann eben manchmal langsamer (Studium) oder anstrengender, weil ich eben noch eine riesenbaustelle Therapie dabei hab, wo sehr viel Energie hinließt.

      wenn ich aber sage: die und die ist schuld an meiner Position und daher kann ich auch nichts tun und muss auch nichts tun, sondern bin Opfer. (nicht verwechseln mit sexuellen Opfer, wir reden hier gerade nur von der opferhaltung/-einstellung eines menschens), dann ist das nicht gut und bringt einen nicht weiter im leben.


      wenn mich eins gelernt habe im leben, dass Krisen, so kacke sie auch sind, Chancen sind, sich neu zu positionieren und Ballast abzuwerfen. dass das kacke schwer ist, weiß ich zur genüge. aber man muss da aktiv durch, sonst wartet die nächste Krise gleich um die ecke!
    • Ich finde überhaupt nichts falsch an dem, was Du schreibst, denn Du hast mit Deinen Erkenntnissen, Deinen Erfahrungen, Deinen (Erfolgs-) Erlebnissen, Deinem ganz individuellen Background und Deinen ganz eigenen Ressourcen und Fähigkeiten zu einem Weg/einer Position gefunden, die Dich inzwischen zu einer positiven, konstruktiven Lebenseinstellung gebracht hat ... und dazu kann ich Dich nur von Herzen beglückwünschen (das meine ich ganz ernst)!

      Es ist nur so, dass Generalisierungen in aller Regel zu unwahren Schlussfolgerungen und Urteilen führen - erst recht dann, wenn ausschließlich auf der Grundlage der eigenen Biographie generalisiert wird.

      Ich kann Deinen (und Lunas) Ärger und Frust durchaus verstehen ... ich selbst kenne den Impuls, solche Empfindungen anderen Menschen gegenüber zu haben, welche sich momentan in einer Situation befinden, in der einfach nichts mehr weitergeht, jede Kraft komplett aus Körper und Geist gewichen ist und die - in der Folge dessen - auch nichts weiter als Endzeitlichkeit und Destruktivismus verbreiten, während ich es selbst doch endlich geschafft habe, meinen Weg zu gehen und endlich wieder ungemein stolz darauf sein kann, der "Powermensch" zu sein, der auch gegen jede Widirigkeit täglich total tapfer seine Kämpfe ausfechtet.

      Nur hüte ich mich je und je davor, diesen Impulsen nachzugeben, denn ich weiß niemals (egal, welch große Menschenkenntnis, Lebenserfahrung und Weisheit ich auch immer meinte, mir bereits angeeignet zu haben - oder wie ähnlich die Situationen der anderen und meine eigene auch zu sein scheinen), warum mein Gegenüber gerade zu nichts anderem, als zum Leiden imstande ist.

      Sicher gehören eine Menge Geduld und bestimmt auch viel herzliche Güte dazu, es "sein lassen zu können", andere Menschen leidend zu sehen ...

      Ich fühle mich von diesem Thread nicht "angepisst" (ich wüsste auch nicht, auf welch einer niederen Ebene sich ein Austausch über ein solch ernsthaftes Thema bewegen müsste, als dass es sich jemand wünschen - oder wenigstens billigend in Kauf nehmen - würde, derartige Gefühle bei jemand anderem auszulösen). Ich vertrete lediglich einen anderen Standpunkt ... nämlich jenen - um es noch mal auf den Punkt zu bringen - dass ich es für richtiger erachte, jedem Leidenen mit größter Wertschätzung zu begegnen und sich kein Urteil darüber zu erlauben, ob der andere womöglich einfach noch nicht genug dafür geleistet hat, sich wie auch immer aus seiner erbarmungswürdigen Situation zu befreien.

      Alles Liebe,

      Achtsamkeit.
      Brüder! Über'm Sternenzelt
      Muss ein lieber Vater wohnen.
      Ihr stürzt nieder, Millionen?
      Ahnest du den Schöpfer, Welt?
      Such' ihn über'm Sternenzelt!
      Über Sternen muss er wohnen.

      (F. Schiller)
    • Hm, also ich bin hin-und hergerissen zwischen euren Meinungen und stimme euch allen zu :D

      Wenn es mir gut geht + ich ein Hoch habe, dann bin ich voller Elan, teile mich gerne mit + versuche auch was Hilfreiches + Konstruktives zu schreiben.
      Dann versteh ich selbst nicht mal mich selbst, wie ich so im "einsamen/ängstlichen Kindmodus" aufgehen kann; wie ich vlt noch ein paar Tage zuvor wiedermal an einer depressiven Episode geknabbert + wie ich da die Welt gesehen habe.
      Manchmal verstehe ich dann auch irgendwann diese "Ja, aber..."-Haltung anderer Leute nicht, die imemr wieder Ausreden suchen + Nichts annehmen können /ausprobieren möchten + erwische mich auch, wie ich manchmal an den Punkt komme zu denken: "Reiß dich mal zusammen, Mann!/ Hör auf zu heulen!"


      Und dann gibt es Phasen, wo ich selbst wieder zu dieser Gruppe gehöre...Wo die einfachsten Dinge schwerfallen. Wo mein Selbstwert für Wochen oder Monate wieder im Keller ist. Wo ich kein Wort auf Arbeit rauskriege. Wo ich in Nichts mehr einen Sinn sehe. Denke, dass ich eh einsam + ungeliebt enden werde + mich von daher eh schon verabschieden könnte.

      Ich kämpfe auch. Versuche immer, mein Bestes zu geben, auch wenn mich alle auslachen. Versuche seit der Schulzeit was Gutes aus meinem Leben zu machen + verzweifle daran. Habe mich erfolreich ohne Hilfe durch die Studienjahre geboxt. Reflektiere mich und andere/die Welt. Ich mache die meisten der im Eingangspost aufgelisteten Dinge fast täglich. Kann verzeihen (noch nicht immer, aber oft). Bin eigentlich der Mensch, der ich sein möchte und weiß, wie ich nie werden möchte.

      Und dennoch...es gibt halt Episoden, da reicht das Alles einfach nicht. Da leidet man wie ein Hund. Auch wenn man alles tut, damit es besser wird.

      Und ich kann zutiefst verstehen, wenn es jemand nicht schafft, sich Hilfe zu holen.
      Klar-für die Außenstehenden/Angehörigen ist es scheiße + man ist hilflos + verzweifelt oftmals daran, wenn ein Angehöriger sich so..."hängen lässt". Ich kenne das auch und wie man dadurch abstumpfen kann + sich von der Person irgendwann löst/abgrenzt.
      Und wenn sich irgendwann jemand sogar aus dem Leben verabschiedet, weil er einfach nicht mehr kann/keine Hilfe gesucht hat/keine andere Lösung gesehen hat...da kann ich nicht drüber urteilen.

      Und klar: man kann und sollte aktiv etwas zur Verbesserung seiner Situation beitragen (mach ich ja auch). Aber krampfhaft mit allen Mitteln gesund werden? Daran denke ich nicht. Ich kann nur lernen, das Wildpferd zu reiten.
      "Drum prüfe wer sich ewig bindet. Ob sich das Herz zum Herzen findet."

      ..."Das Lied von der Glocke"; von Friedrich von Schiller
    • hallo

      zunächst danke für diesen beitrag, weil er wirklich zum nachdenken anregt.
      mh bin noch nicht lange in diesem forum, aber wollte auch eine kleinigkeit dazu schreiben.
      ich empfinde es nicht ganz so krass, weil ich weiß, wie es da draußen in der welt aussieht und weil ich weiß, dass viele dort niemanden haben, dem sie sich anvertrauen können, der wirklich versteht was es heißt mit dieser erkrankung tag für tag zu leben.
      ich rede da auch ein wenig von mir. ich funktioniere gut, ich gehe einem geregeltem job nach, keiner würde denken, dass manchmal wirklich diese kämpfe habe. und hier ist ein ort, an dem man einfach mal anonym sein kann, den ganzen dreck abladen kann und sein leid klagen darf. so empfinde ich das. es ist vielleicht klar, dass das nicht immer konstruktiv ist, aber manchmal braucht man doch auch dieses ventil oder nicht?
      ich möchte damit sagen, dass manchmal das gejammer oder der ganze dreck den man hier schreibt nur ein bruchteil eines tages sind an dem man vielleicht doch auch ganz normal funktioniert.
      deine fragen sind super und auch sehr konstruktiv und dennoch gibt es vielleicht tage, an denen man eben nicht so konstruktiv denkend durchs leben gehen kann, an denen es auch hilft einfach mal zu schreiben wie schlecht es einem geht und das stehen lassen zu dürfen.
      manchmal ist es trost, den man braucht und keine tipps. manchmal ist es ein offenes ohr, was man braucht und nicht jemand der sagt tue dies oder das.
      natürlich ist es nie sinnvoll in seinem schmerz zu ertrinken, aber manchmal ist es schon mal gut ihn wahrzunehmen.

      unvergessen
      Du bist das Licht in meinem Leben. Wir freuen uns auf dich. :love, love: :schlafen:
    • @Danebenleben, deine Ansicht geht mir langsam auf den Geist wenn ich ehrlich bin.
      Glaub man, viele die hier sind kämpfen, machen und tun, aber sie sind so in der Erkrankung drin, dass sie da nicht rauskommen.
      Es ist gar nicht so einfach wie du schreibst da rauszukommen, denn wenn es so einfach wäre, bräuchten wir keine Kliniken und Therapeuten mehr. Dann wären alle gesund.
      Man macht das doch nicht extra dass man leidet.
      Das ist ja schön für dich, dass du durchs kämpfen so gut daraus gekommen bist.
      Ich vermute aber, dass es einfach schwierigere Fälle gibt, bei denen das 100 mal schwerer ist und bei denen das nicht so klappt, aus den verschiedensten Gründen.
      Ich finde es anmaßend die alle so über einen Kamm zu scheren und so negativ über Betroffene zu reden.
      Es ist total normal, dass man in einem Selbsthilfeforum negative Themen findet und eher weniger positive Themen. Wo soll man sonst seinen ganzen Mist lassen wenn nicht hier?

      Ich fühle mich persönlich von dir abgewertet. Ich renne jetzt seit 12 Jahren damit rum, ich habe das Gefühl, dass ich in deinen Augen eine faule Versagerin bin, die es nicht mal schafft, aus ihrer Erkrankung rauszukommen.
      Ich fühle mich angegriffen und stigmatisiert.

      Wenn dir die vielen negativen Themen nicht gefallen, überlies sie, du kannst es aber nicht erzwingen, dass die Leute den Weg gehen, den du gegangen bist. Jeder geht seinen eigenen Weg in seinem eigenen Tempo.

      Und warum regt dich das so auf, dass andere länger brauchen? Was hast du davon?

      Bevor Du urteilen willst über mich oder mein Leben,
      ziehe meine Schuhe an und laufe meinen Weg,
      durchlaufe die Straßen, Berge und Täler,
      fühle die Trauer, erlebe den Schmerz und die Freude.

      Durchlaufe die Jahre, die ich ging,
      stolpere über jeden Stein, über den ich gestolpert bin,
      stehe immer wieder auf und gehe genau die selbe Strecke weiter,
      genau wie ich es tat. - Und erst dann kannst Du urteilen!

      (Autor unbekannt...) :)

    • Wow, heikles Thema.
      Dein Beitrag, Danebenleben, hat mich Motivation fühlen lassen, die ich momentan ohnehin habe, da ich in einer ähnlichen Phase bin wie du. Und in diesen Hochphasen ist es üblich (zumindest bei mir), dass man plötzlich alles auf die Reihe bekommt, sich bewusst wird, dass man so nicht weiter machen möchte und dass man mehr erreichen möchte und nicht mehr zu dieser Tiefphase zurück möchte. Wann und Warum sich das Blatt aber wieder wendet, kann man nicht beeinflussen, sondern nur versuchen stark zu bleiben und mit allen Mitteln wieder da raus zu kommen. Wie gesagt; Man KANN. Aber manche Menschen KÖNNEN eben nicht. Und ich denke jeder von uns hat das erlebt, und das nicht nur einmal.
      Ich habe deinem Beitrag einen Daumen hoch gegeben, weil mir die Teile gefallen haben, die meine Motivation unterstützt haben und die ich zur Zeit genauso fühle und denke.
      Aber zu dem anderen Teil muss ich sagen, klar jeder sollte ehrlich sein dürfen, der Rest ist ein bisschen hart gegenüber denen, die es zur Zeit nicht schaffen. Wir sind hier in einem Forum, wo jeder seine Gefühle und Ängste rauslassen kann und da bleibt ein gewisser Grad an Negativität nicht aus. Diese Menschen brauchen in diesen Momenten unglaublich viel Zuspruch und nette Worte und einen hilfreichen Rat. Niemand liegt mit Absicht und aus Faulheit Zuhause und kommt nicht voran.
      Abgesehen davon hat das Forum sehr viele aufbauende und schöne Themen, dabei auch viele der Endlos - Threads.

      Jeder Betroffene muss seinen eigenen Punkt finden, an dem er aufstehen und kämpfen kann, das kann mitunter lange dauern, aber darauf hat niemand Einfluss. Und ich denke, dass jeder Einzelne hier das auch tut, wenn er seinen Punkt gefunden hat.
      Niemandem steht es zu, darüber ein Urteil zu fällen, zumal man sich ja seltenst persönlich kennt, sondern nur durch das hier Geschriebene.

      Ich freue mich dennoch sehr für dich, dass du deinen Punkt gefunden hast und es für dich bergauf geht und du eine Einstellung erlangt hast, die dich nach vorn bringt und dich stark bleiben lässt. Bis auf den anderen Teil eben deines Themas - denke ich genauso. Und meine Glückwünsche sind auch absolut ernst gemeint.

      Und; ist es nicht auch energiefressend, sich über solche Dinge aufzuregen und einen Kopf zu machen? :)

      PS: Ich würde auch gerne - sogar in einer solchen Hochphase - zu alten Freunden zurückkehren und ein paar Dinge wenigstens für einen Tag aufleben lassen, die nicht gut für mich sind. Aber - NEIN. ;) Und du schaffst das auch, da bin ich von überzeugt!
      Meine drei D's:
      Drache, Dämon, Dionysos
    • Hallo,

      ohne das ganze Thema gelesen zu haben, möchte ich etwas dazu sagen.

      Es kann nicht sein, dass hier suggeriert wird, dass alle, die gerade nicht aktiv sein können, nichts tun, um aus der Krise herauszukommen. Ich denke, es ist gut, auch mal in der Krise zu bleiben und zu schauen, was man alles schon geschafft hat. Dan gibt Mut, weiterzumachen.

      Niemandem steht es hier oder im realen Leben offen, über andere zu urteilen und sie auf den für einen selbst vermeintlich richtigen Weg zu drängen. Das zeugt von mangelndem Respekt und zeigt, wie sehr man selbst doch eigentlich mit sich und seinem Leben auf "Kriegsfuß" steht - sonst müsste man andere nicht dazu drängen, den Weg zu gehen.

      Es ist absolut in Ordnung, dass jeder auf seinem Weg unterschiedlich schnell ist. Nicht jeder kann in gleichem Tempo mithalten und das wäre auch falsch. Denn die Umstände die zu Krisen oder dem jetzigen Leben geführt haben, resultieren meist aus der Vergangenheit und die kann man nicht einfach beiseite legen. Es gibt Menschen, die können nie abschalten und haben ihr ganzes Leben lang ihre Vergangenheit im Rücken. Das ist dann leider einfach so und mal ehrlich, wenn wir in der Situation wären und beispielsweise Traumata nicht mehr loswerden, dann ist das letzte, was wir brauchen ein Mensch, der mir sagt wie ich es machen soll und dass ich ja gerne im Loch vegetiere. Absoluter Blödsinn und eine Dreißtigkeit. Was man dann braucht ist Verständnis und Akzeptanz für die Situation, jemand, der einen trotzdem an die Hand nimmt und nicht für die Bestätigung der eigenen Krone auf dem Kopf sinnlos auf den Schwächen und Fehlern des anderen herumsticht.

      Wir sind hier in einem Selbsthilfeforum. Es gibt positive Themen und negative. Wie man die einzelnen Themen & Beiträge definiert, liegt am eignen Empfinden. Auch hier gibt es nichts zu beurteilen. Wenn ich bestimmte Dinge nicht ertragen kann, lese ich es nicht. Wenn aber ein Thema wie Gesundung, was mit positiven UND negativen Dingen behaftet ist, derart primitiv beschrieben wird, dann frage ich mich, was hier falsch läuft. Gesundung bedeutet nicht, ab sofort nur noch Fortschritte zu machen. All die, die das glauben, leben wohl auf dem Mond, um es mal salopp auszudrücken.

      Was ich mir für die Zukunft für dieses Thema wünsche?

      Mehr Empathie, Rücksichtnahme und eine barrierefreie Kommunikation. Keine Beurteilungen, Hilfe zur Selbsthilfe & gute Unterstützung für jeden.

      Lieben Gruß,
      Deep_Inside
      "Was Gott verbunden hat. das darf der Mensch nicht trennen"

      <3

      28. März 2015










    • Das hast du sehr gut geschrieben @Deep_Inside

      Ich sehe es genauso.
      Es kann nicht sein, dass man so dafür verurteilt wird, wenn manche länger brauchen. Es gibt ja verschiedene Gründe warum das so ist.
      Man muss im Einzelfall gucken, was da los ist und nicht alle Betroffenen über einen Kamm scheren. Ich finds echt nicht gut. :thumbdown:

      Bevor Du urteilen willst über mich oder mein Leben,
      ziehe meine Schuhe an und laufe meinen Weg,
      durchlaufe die Straßen, Berge und Täler,
      fühle die Trauer, erlebe den Schmerz und die Freude.

      Durchlaufe die Jahre, die ich ging,
      stolpere über jeden Stein, über den ich gestolpert bin,
      stehe immer wieder auf und gehe genau die selbe Strecke weiter,
      genau wie ich es tat. - Und erst dann kannst Du urteilen!

      (Autor unbekannt...) :)

    • Ich finde den Ton des Eingansposts daneben (kein Wortspiel) und anmaßend.

      Wie "Achtsamkeit" auch schon angemerkt hat: Von sich auf andere zu schließen ist nicht unbedingt das Wahre und es geht sehr oft an der Wirklichkeit anderer Menchen vorbei.

      Alleine schon der Ton, wie das hier geschrieben wurde, lässt mich fragen, warum man das schreibt und warum man in diesem Ton schreibt.

      Niemand ist wie du und du bist nicht wie irgendeine/r von den anderen.

      Um nicht missverstanden zu werden: Ich bin geheilt; Borderline war mal für mich.
      Das hatte ich auch bei meiner Vorstellung hier geschrieben und erwähne ich es jetzt nur, damit man nicht denkt, ich fühle mich persönlich betroffen von dem Gesagten.

      Wenn du einen Weg hast, der für dich gut ist, kann sein, dass er auch für manche andere ein gangbarer wäre, aber das heißt nicht, dass alle anderen, die das nicht können, etwas falsch machen - es gibt auch andere Erklärungen dafür.
    • Danebenleben schrieb:

      ihr habt nur ein leben, verdammt nochmal. wacht doch mal auf und macht was!!

      Der Ton stört mich auch gewaltig.
      Wer sagt denn, dass wir nix machen? Wie willst du das beurteilen?
      Ich finds weiterhin ziemlich anmaßend und leicht daneben. :vogel: :wie_jetzt:

      Bevor Du urteilen willst über mich oder mein Leben,
      ziehe meine Schuhe an und laufe meinen Weg,
      durchlaufe die Straßen, Berge und Täler,
      fühle die Trauer, erlebe den Schmerz und die Freude.

      Durchlaufe die Jahre, die ich ging,
      stolpere über jeden Stein, über den ich gestolpert bin,
      stehe immer wieder auf und gehe genau die selbe Strecke weiter,
      genau wie ich es tat. - Und erst dann kannst Du urteilen!

      (Autor unbekannt...) :)

    • oh ja, kann dem nur zustimmen.

      dazu fällt mir ein:


      "Solange Du Dich bemühst, andere zu beeindrucken, bist Du von Dir selbst nicht überzeugt.
      Solange Du danach strebst, besser als andere zu sein, zweifelst Du an Deinem eigenem Wert.
      Solange Du versuchst, Dich größer zu machen, indem Du andere kleiner machst, hegst Du Zweifel an Deiner Größe.
      Wer in sich ruht, braucht niemandem etwas zu beweisen.
      Wer um seinen Wert weiß, braucht keine Bestätigung.
      Wer seine eigene Größe kennt, lässt anderen ihre"
      Du bist das Licht in meinem Leben. Wir freuen uns auf dich. :love, love: :schlafen:
    • @ Unvergessen,

      danke für diesen Post! der ist super!

      das ist auch vollkommen okay, ich hab genug tage, wo ich einfach nur mal abkotzen möchte und alles niederschreiben möchte, was mich ankotzt.
      es ist das, was danach folgt. ob man da stehen bleibt. oder wie dus schreibst, weiter machst und kämpfst, auch wenn es diese Wochen oder Monate oder manchmal zum Glück auch nur tage gibt.

      glaub nicht, dass ich jeden tag all diese fragen mit ja beantworten kann. aber ich versuche, zumindest eine am tag bewusst umzusetzen. immer wieder. gerade, wenn ich in ner Krise stecke noch viel mehr.
    • @Danebenleben

      ja, verstehe. vielleicht ist dein post einfach wegen der wortwahl etwas krass angekommen. ich spüre jedenfalls sehr viel wut darin. wut, die sich vielleicht auch ein wenig dagegen richtet, was du alles ertragen musst. und die danach schreit, dass es doch irgendwie gehen muss, besser werden muss...weil du das willst.
      aber schau vielleicht bist du selber so hart zu dir....und vielleicht hast du einfach lesen müssen, dass man auch mal schwach sein darf. ich weiß es nicht, aber irgendwie habe ich das gefühl, dass auch du sehr bedürftig bist (wenn es nicht stimmt, vergiss es ).
      Du bist das Licht in meinem Leben. Wir freuen uns auf dich. :love, love: :schlafen:
    • ich hab mir Gedanken gemacht, und ich glaube, die Sache, worauf ich wütend bin ist, dass ich die Freundschaft zu einem sehr wichtigen menschen für mich beenden musste, weil er nur noch alk trinkt und mit seinem leben nicht klarkommt und ich ihn einfach nicht helfen kann. das ist die Erklärung für die Wut, die nicht hier, sondern dort hingehört.

      ich hätte glaube ich, einfach noch ne nacht drüber schlafen sollen, und dann den post schreiben sollen.

      ich möchte auch garnicht, dass es so rüberkommt, als würde ich euch verurteilen.

      ich weiß, dass es ein ewiger weg ist, und jeder in seinen tempo darauf geht. oder mal verharrt in seiner Krise. nur das aufgeben mag ich nicht.. und wenn ich destruktives verhalten lese, wenn ich mich gerade total anstänke, konstruktiv zu sein.
      und unvergessen, das kann auch gut möglich sein, dass ich zu hart zu mir selbst bin. andererseits, hilft es mir auch sehr oft, dass ich die zähne zusammenbeiße.

      auf jeden fall möchte ich nicht, dass sich jemand beleidigt oder verurteilt fühlt. versucht es, als meine Meinung, sprich eine Meinung, die nicht höher oder mehr wert ist als eure, anzusehen. und ich bin auch froh, dass es zur Diskussion kommt. das belebt das forum und regt alle zum nachdenken an.
    • hey christine,

      das ist das härteste finde ich, wenn du zuschauen musst, wie jemand im sumpf ist und du nicht viel bewirken kannst.

      hast du denn hilfe? meiner mam hat es enorm geholfen, dass auch sie eine Anlaufstelle hatte und dass sie Streitereien und mein verhalten besprechen konnte, um dann zu wissen, wie sie damit besser umgehen kann.

      wichtig ist, dass du ihr anbietest, dass du für sie da bist. und auch, dass du es zulässt, dass sie mal wütend auf dich ist, ohne dass es Auswirkungen wie Liebesentzug, schweigen etc gibt. denn es ist normal, dass Kinder (egal in welchem alter) wütend auf ihre Eltern sind, im grunde genommen ist es ein sehr sehr wichtiger entwicklungsschritt, um sich von den Eltern abzugrenzen.

      zeig ihr, dass du da bist. und sag ihr, dass sie genug ist.
    • Darüber zu diskutieren ist zwecklos, ob Heilung möglich ist.
      Ich habe es auch nur geschrieben, um klar zu machen, dass ich das, was ich oben geschrieben habe, nicht deswegen geschrieben habe, weil ich mich persönlich betroffen gefühlt hätte.

      Die Diskussion, ob Heilung möglich ist, ist deswegen zwecklos, weil es tatsächlich auch unter sog. "Experten" diese Meinung vorherrscht und ich weiß, dass es dann keinen Sinn macht, zu versuchen, dagegen anzugehen.

      Ich sage es nur. Und mit Heilung meine ich nicht, dass jeder und jede geheilt werden kann. Aber das alles habe ich in anderen Beiträgen bereits ausgeführt.Glauben braucht man mir nicht.
      Glauben ist ja auch überhaupt das Problem. Sich sehr umfassend zu informieren, dauert - in der Regel - viele Jahre und wer das nicht kann, dem bleibt meistens nichts anderes übrig, als zu glauben - entweder dass Heilung möglich ist oder dass "nur" Beesserung möglich ist.
      Und wenn eine Angelegenheit zur Glaubensfrage reduziert wird, dann gibt es darüber nichts zu diskutieren. Man kann sich die Dinge so zurecht legen, wie es einem passt.
    • Denke mal eine Glaubensfrage ist das nicht .
      Es sind halt Fakten und die sind nun mal da ob das nun von der vorherrschenden Meinung der Mediziner ist ,
      oder von betroffenen die schon 60 oder 70 sind , die ja nun eine menge Ahnung von ihrer Erkrankung haben .
      Heilung nein Milderung ja auf jeden fall
      Klug zu fragen, ist schwieriger, als klug zu antworten.
    • Ohhh.....das ist eine sehr schwierige Situation..oder ein schwieriges Thema!

      Und.....es ist wie bei JEDER KRANKHEIT....der eine hats mehr, der andere weniger.
      Finde es aber ehrlich gesagt schade, dass es immer wieder Menschen gibt, die andere Kritisieren. Das finde ich nicht gut. Jeder hat sein eigenes Krücklein zu tragen. Es gibt auch sehr viele verschiedene Faktoren, warums beim einen schneller geht und beim anderen langsamer.
      Sei es der Thera...oder die falsche Klinik oder das Familienleben, wo man nicht richtig rauskommt usw. Aber, ich finde, deshalb sind wir ja in diesem Forum....um uns gegenseitig zu unterstützen. Das man sich auskotzen kann..und, wenn nötig, ein bißchen Unterstützung haben kann.
      Jeder einzele, der es schneller geschafft hat, dem wünsche ich weiterhin viel Erfolg und alles Gute. Aber diejenigen, die Hilfe brauchen und einfach aus ihrer Lage nicht herausfinden....aus welchen Gründen auch immer....der sollte hier seine Unterstützung bekommen können......und bitte nicht kritisiert werden. Sicherlich brauchen manche einen kleinen Ar...tritt...aber das kommt doch immer wieder auf verschiedene Situationen an.

      Ich wünsche allen alles erdenklich Gute und werde immer wieder versuchen da zu sein, wenn nötig!

      In diesem Sinne
      LG josy