berufliche Neuorientierung? den richtigen Weg finden...

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • berufliche Neuorientierung? den richtigen Weg finden...

      Hallo ihr Lieben,

      ich bin Sozialarbeiterin und komme damit einfach nicht klar. Ich habe Probleme mich abzugrenzen und opfere mich auf. Das zerrt an meinen Kräften, bis ich vollkommen energielos bin, bin ständig krank und schleppe mich trotzdem zur Arbeit. Bauchschmerzen und Kopfschmerzen sind mittlerweile mein Alltagsbegleiter. Habe oftmals das Gefühl einfach keine Luft mehr zu bekommen und abends fängt schon die Angst vor dem nächsten Arbeitstag an. Fühle mich zum Teil gelähmt und versuche nur irgendwie zu "funtkionieren".
      Ich schleppe mich da nun schon seit einiger Zeit durch, habe verschiedene Bereiche ausprobiert. Bei manchen dauert es einfach etwas länger, aber irgendwann wird das "funtionieren" unerträglich und in mir herrscht der Gedanke "ich kann nicht mehr..." Dennoch mache ich immer weiter und denke ich muss das aushalten und drehe mich im Kreis.

      Ich möchte das nicht mehr aushalten! Ich möchte da ausbrechen. Ich merke, dass mir das nicht gut tut. Aber ich weiß nicht wo ich anfangen soll. Ich habe nun mal Soziale Arbeit gelernt, und weiß nicht, was ich stattdessen machen könnte.
      Vielleicht hat ja der ein oder andere ähnliche Erfahrungen gemacht und Ideen, wie man den richtigen Weg für sich findet.

      Danke schonmal an alle, die das lesen.
      Ganz liebe Grüße
      Sirrah
    • hallo sirrah,

      mir gehts oft genauso. bin erzieherin und habe schon auf 30 wochenstunden reduziert. leider habe ich keinen geeigneten rat, aber wollte dir einfach schreiben, dass ich das gut verstehen kann.

      ganz viel kraft für dich und hoffentlich bald den passenden blitzgedanken

      liebe grüße
      unvergessen
      Du bist das Licht in meinem Leben. Wir freuen uns auf dich. :love, love: :schlafen:
    • Hallo Unvergessen,
      danke sehr!

      Dein Beitrag hatte mich auch sehr angesprochen! Wie kommst du denn grundsätzlich als Erzieherin zurecht? Das ist tatsächlich ein Bereich an den ich schonmal gedacht habe.Weil man da zumindest die Chance auf einen Quereinstieg hat als Sozpäd und ich (so denke ich zumindest) von diesem ganz krassen Elend und der gefühlt immensen Verantwortung weg bin.

      Liebe Grüße
      Sirrah
    • ich komme mit der stundenanzahl und in der krippe mittlerweile gut zurecht und mache meinen job auch wirklich mit viel freude.
      ich bin bei den ganz kleinen, 1-3jährigen, die meisten leben in einem guten umfeld (unikita).
      es ist nur schwierig, wenn eine kollegin urlaub hat und ich dann viel auffangen muss (aber ich glaube das ist in jedem bereich so).
      deswegen möchte ich ne gleichstellung versuchen, damit ich von den vielen überstunden weg komme, die gift für mich sind.

      was machst du zur zeit?
      Du bist das Licht in meinem Leben. Wir freuen uns auf dich. :love, love: :schlafen:
    • Ich habe eine Haupttätigkeit, in der ich Auszubildende betreue, damit sie es bis zum Abschluss schaffen. Und seit einiger Zeit betreue ich noch nebenbei junge Flüchtlinge. Das ist auch das, was mich derzeit am meisten belastet und die Doppelbelastung. Hatte es aus Geldnot angefangen, weil meine anderen Stunden immer weiter runter gegangen sind. Wollte zwar auch nie Vollzeit arbeiten, muss mich aber auch irgendwie ernähren können.