"Ich hab dich betrogen" - Ein Grund zur Trennung?

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    • "Ich hab dich betrogen" - Ein Grund zur Trennung?

      Der Mensch als Wesen, welches ohne soziale Kontakte nicht überleben kann. Als Einzelgänger würden wir auf Dauer nicht überleben.

      Was also, wenn ich endlich eine/n Partner/in gefunden habe und dann aber der berühmte Satz kommt:
      "Schatz, es tut mir leid, ich habe dich betrogen". ......... ??

      Wäre das für euch ein Trennungsgrund? In diesem Zusammenhang könnte man auch über Polygamie diskutieren.

      Los geht´s!

      Wenn aus Liebe Leben wird,
      bekommt das Glück einen Namen.

      <3


    • Also für mich ist Treue und Liebe das Wichtigste. Wenn man betrügt, dann kann etwas in der Beziehung nicht stimmen.

      Für mich ist Betrug auf jeden Fall ein Grund zur Trennung und ich wurde auch schon öfter betrogen.

      Polygamie ist gar nix, ich finde wenn man einen Menschen liebt, dann soll man monogam sein. Sonsz kann man ja ONS haben, aber keine Beziehung.
      Wie isst man einen Elefanten? Stück für Stück!
    • Also es ist ein Unterschied ob man polygam lebt (also mit mehreren Partnern), oder polyamor(man liebt mehrere Partner). Und wo zieht man die Grenze zu Liebe, wer kann das schon so genau definieren was Liebe überhaupt ist? Was ist daran "falsch" oder "verwerflich" mehr als einen Menschen zu lieben? ich gehe davon aus, das auch "monogame" Menschen mehr als nur ihren Partner lieben, z.b. ihre Kinder/Eltern/Tiere/Freunde... ich denke die Grenzen sind fließend und jeder sollte sein persönliches Glück finden können. Solange niemand in mitleidenschaft gezogen wird.

      Make Love, not war:)
      Am Ende wird alles gut. Und wenn es noch nicht gut ist, ist es auch nicht das Ende :!:
    • Ich bin der Meinung, die ganze Sache ist eine Frage der Absprache und inwieweit die Partner damit klar kommen.

      Ich kann mir persönlich in meiner aktuellen Beziehung nicht vorstellen einen Betruf verzeihen zu können. Dafür sind meine Gefühle zu stark, meine Wertvorstellungen zu gefestigt.
      Außerdem hat er mir das immer versprochen, und unabhängig davon wie weh der Betrug tut, würde es mir so unendlich zusetzen, dass er ein Versprechen gebrochen hat, dass mir wichtig ist, dass er von mir auch möchte, und um das ich ihn nie gebeten habe (es kam also von ihm aus).

      Eine polyarmore Beziehung zu führen kommt für mich generell nicht in Frage. Ich finde aber auch, dass die Beziehung zwischen Kind und Eltern oder Geschwistern eine andere ist als die, die zwei Partner füreinander empfinden, also muss ich leider Jan_G widersprechen. Ich liebe zwar meinen Freund und z.B. meinen Vater sehr, trotzdem würde ich stark behaupten, dass sich diese beiden "Lieben" voneinander stark unterscheiden... Ich bin auch der Meinung, dass eine Person, die man so liebt wie in einer Partnerschaft nur exklusiv sein kann. Ich finde es ist die besondere Bindung zwischen zwei Menschen, und nicht mehreren Menschen.
    • :unknown2:

      Theoretisch weiß ich, dass das vorkommen kann, und das ein one-night-stand nicht gleich heißen muss, das mich der Partner nicht mehr liebt.
      Andererseits würde meine Verlustangst nicht damit klarkommen.

      Ganz ehrlich, ich würde das am liebsten nicht wissen. Wenn das eben "nur" eine einmalige Sache war, würde ich mich umsonst beunruhigen.
      Umgekehrt täte ich das auch nicht erwähnen.
    • Nun, ich finde ja, dass man Betrug und Polygamie nicht zusammen bringen sollte.
      Betrug ist Betrug. Unabgesprochen und in aller Regel vorsätzlich.
      Polygamie ist abgesprochen - da weiß man, worauf man sich einlässt, wenn man sich einlässt. Genau wie offene Beziehungen oder Affären.

      Für mich wäre Betrug ein Trennungsgrund, ja. Wenn ich eine Beziehung eingehe, dann lass ich den Partner wissen, dass ich eine monogame Beziehung möchte. Und das stieß bisher auf volle Einigkeit und ja - so sollte es bleiben.

      Betrug ist Mist. So oder so.
      Aber alles, was unter "gemeinsame Vereinbarung" fällt, ist okay - da beide es so möchten und so eine Beziehungsform leben möchten. Damit schaden sie ja niemanden dann. :)
      Liebe Grüße sendet euch Luna

      :elefant blau: :elefant orange: :elefant blau:
    • Ich lebe nur Monogame Beziehungen, finde aber an anderen zb Polygamen Lebensarten nix schlimmes, solange sie auf Ehrlichkeit und beidseitigem Einverständnis basieren.

      Fremdgehen wäre für mich ein sofortiger Trennungsgrund.
      So ist das Leben, sagte der Clown und malte sich mit Tränen in den Augen ein Lächeln ins Gesicht
    • Schwieriges Thema... Kommt immer darauf an und zwar auf so vieles, dass es den Rahmen sprengen würde alles zu benennen. Ich wurde betrogen und habe verziehen, wurde betrogen und habe nicht verziehen. Habe selbst betrogen. Hatte offene Beziehungen. War Polyamor. War absolut treu, über Jahre hinweg.
      Jede Beziehung hat eine so starke Eigendynamik, dass ich nie mit Sicherheit sagen könnte "das würde ich niemals verzeihen..." oder gar selbst machen.
    • Hallo Leute!

      Die Frage ist doch, wo beginnt der Betrug und was wird von den Beteiligten als solcher wahrgenommen?
      Betrug heißt ja, dass ich wissentlich jemanden täusche, um einen eigenen Vorteil zu erzielen und Täuschung bedeutet, dazu falsche Tatsachen vorzuspielen.

      Wenn in der Partnerschaft das gemeinsame Einstehen füreinander und die ungeteilte Liebe zueinander zentral ist, heißt das dann, dass man monogam leben muss? Muss Liebe sich denn zwangsläufig "aufteilen",nur weil man einen anderen Sexualpartner hat als den Beziehungspartner?
      Wenn das dauerhafte Einstehen für einen anderen Menschen und ihn aufrichtig zu lieben (Treue) möglich wird, wenn Sexualität auch außerhalb der Partnerschaft gelebt werden kann, ist das dann Betrug oder Täuschung?

      Für mich fängt der Betrug erst mit dem Verlust von Treue und Loyalität an, den man dem Partner gegenüber verschweigt.
      Ich halte nichts von einer Selbstverpflichtung, Sexualität nur in der Beziehung mit einem Partner zu leben und bereits von Anfang an zu wissen, dass man das nicht garantieren kann. Ein Versprechen zu geben, von dem ich nicht weiß, ob ich es halten kann, das ist für mich Täuschung...

      Sollte man den Betrug gestehen, wenn er so stattfindet, wie ich es oben beschrieben habe? Ja, denn tue ich das nicht, wird aus dem Betrug eine Lebenslüge. Und die trifft dich am Ende schwerer als die Täuschung den Partner treffen könnte.

      LG
      Lotte