Umgang mit dem Arbeitsamt

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    • Umgang mit dem Arbeitsamt

      Hallo ihr Lieben,

      Ich bin nun seit einem Monat arbeitslos und grundsätzlich fühle ich mich aufgrund meiner meiner Krankheit gar nicht mehr in der Lage in meinem alten Beruf (soziale Arbeit) tätig zu bleiben. Daher versuche ich grad an eine Umschulung zu kommen.

      Mein größtes Problem ist aber gerade ein Vermittlungsvorschlag mit rechtsfolgebelehrung auf eine Stelle, auf die ich gar nicht klar komme. Mit Nachtschichten, was für mich wirklich absolut gar nicht gut wäre. Ich weiß nun nicht was ich tun kann.

      Wie jemand ob ich das aufgrund meiner Krankheit ablehnen kann? Was bräuchte ich dafür?

      Danke schonmal
    • Zuerst holst Du Dir mal eine Krankmeldung. Denn krank geschriebene können nicht vermittelt werden.
      Dann klärst Du das Problem mit Deinem Psychologen und lässt Dir von ihm bescheinigen, dass Du in Deinem Beruf nicht mehr arbeiten und wie viele Stunden Du am Tag überhaupt noch arbeiten kannst. Mit dieser Bescheinigung gehst Du zum Arbeitsamt, das Dir dann einen Termin auf dem Gesundheitsamt macht. Dort wirst Du begutachtet. Ist nicht schlimm, brauchst keine Angst zu haben.
      Die schicken ihre Ergebnisse zum Arbeitsamt und zur Rentenversicherung, die sich dann mit hoher Wahrscheinlichkeit um eine Umschulung kümmern wird.

      Viel Glück
      Mimo
      Gott hat seinen Engeln befohlen,
      Dich zu beschützen, wohin Du auch gehst.
      Sie werden Dich auf Händen tragen,
      damit Du nicht über Steine stolperst.
      (Psalm 91 11-12) :saint:
    • Hallo und danke für eure Antworten,

      ich bin aktuell krank geschrieben, noch bis zum Ende der Woche. Habe trotzdem diesen Vermittlungsvorschlag gekriegt. Weiß nicht ob AU ausreicht, um sich nicht zu bewerben. Habe Angst vor dem möglichen Stress mit dem Amt.

      Ich war letzte Woche auch bei meinem Psychiater, der mir ein Gutachten schreiben wollte. Das bekomme ich aber erst diese Woche und habe keine Ahnung was dann da alles drin steht.

      Ich habe mal geguckt und es gibt tatsächlich einen sozialpsychiatrischen Dienst bei uns, aber nachdem was ich dort lese, bin ich unsicher, ob die mir wirklich weiterhelfen (können).

      Ich bin aus Angst vor dem Amt geneigt mich einfach zu beugen :(
    • Genau dafür ist der sozialpsychiatrische Dienst da! :)
      Ich habe mich dort gemeldet, weil ich krankgeschrieben bin, Hart4 beantragen musste und Schulden hatte, die ich mir nicht erklären konnte. Die Damen dort haben sich mit mir zusammen gesetzt, haben mit mir gemeinsam den Papierkram beseitigt und begleiten mich auf meinen Wunsch immer zu Terminen beim Jobcenter.
      Wenn man dort angeraunzt wird, stehen sie auf und sprechen für dein Recht, da, wo du nicht mehr kannst. :)

      BTW ist das auch völlig kostenlos und mit nichts verbunden. Das ist ein sozialdienst. :)
    • Danke für die Info,

      vielleicht traue ich mich, mich mal dort zu melden...

      Von meinem Psychiater bekomme ich ein Gutachten, aber ich habe noch keine Ahnung was da drin stehen wird. Krank geschrieben bin derzeit auch, aber nur noch bis zum Ende der Woche. WErde aber versuchen noch eine zu bekommen.
    • was macht der Sozialpsychiatrische Dienst denn noch? Ich studiere zurzeit, bin aber unsicher, ob ich nicht während meines Praktikums in 4 Monaten rausfliege, wie es schon mal in einer Ausbildung geschehen ist. Deshalb habe ich Angst, überhaupt einen Beruf zu ergreifen, aber einen Minijob würde ich gerne ausprobieren. Kann ich da auch diesen Dienst fragen, ob die mir was vermitteln, oder muss ich da eher zum Arbeitsamt?
      Denk an das Ziel, nicht an den harten Weg dorthin!